Verliert Tiger Woods bald den ersten Platz in der Weltrangliste?
Paukenschlag im Golfsport. Schon beim Players Championship könnte Tiger Woods seinen ersten Platz in der Weltrangliste verlieren. Bereits am vergangenen Wochenende deutete sich an, dass ein Wechsel an der Spitze bevorsteht.
Tiger Woods führt ununterbrochen seit 258 Wochen die Weltrangliste im Golf an. Wenn Phil Mickelson seinerseits die an diesem Wochenende anstehende Players Championship für sich entscheidet und Tiger Woods nicht unter den ersten Fünf landet ist Mickelson Führender in der Weltrangliste.
Diese Konstellation ist durchaus im Bereich des Möglichen. Mickelson ist momentan gut in Form. Er kann in jüngster Vergangenheit einen Masters-Sieg und einen zweiten Platz in Quail Hollow vorweisen. Tiger Woods hingegen hat gerade in Quail Hollow eine unterirdische Leistung gezeigt, als er nicht mal in den Cut gekommen ist.
Für Mickelson ist es also angerichtet, er muss am kommenden Wochenende nur noch zu packen und Tiger Woods wird von der Spitze der Weltrangliste verdrängt.
Tiger Woods ist am Cut gescheitert
Tiger Woods feierte in Charlotte/North Carolina sein Comeback. Er schoß sich selbst allerdings mit zwei Doppel-Bogeys aus dem Rennen. Bei der Quail Hollow Championship hat er nicht mal den Cut erreicht. Derzeit liegt Billy Mayfair in Führung. Angel Cabrera und Favorit Phil Mickelson liegen dicht hinter ihm.
Mit neun über Par ist Tiger Woods am Cut gescheitert. Auch der zweite Tag der Quail Hollow sollte nichts Gutes für die Nummer eins der Weltrangliste verheißen. Er spielte an beiden Turniertagen sehr durchschnittlich. Zum Auftakt hat er eine 74 hingelegt und am zweiten Tag sogar nur eine 79. Auf dem ersten Teil des Platzes sind dem 34-Jährigen noch drei Birdies gelungen, den zweiten Teil jedoch bestritt er mit einer unterirdischen Leistung und musste zwei Doppel-Bogeys in Kauf nehmen. Damit ist er bei dem mit 6,5 Millionen Dollar dotierten Turnier ausgeschieden.
Für Tiger Woods war es erst der sechste Cut in 14 Jahren, den er verpasste. Nach dem Ausscheiden sagte er, dass es ist, wie es ist und er einfach nicht genug Leistung gebracht habe.
Alex Cejka patzt bei Zurich Classic
Alex Cejak hat bei der Zurich Classic Nerven gezeigt und mit einer schwachen Finalrunde (76 Schläge) gepatzt. Damit wartet der deutsche Golfprofi weiterhin auf seinen ersten Titel in den USA. Als Sieger konnte der Amerikaner Jason Bohn das Green verlassen.
Auf der US PGA Tour hat sich alle Cejka über drei Runden hinweg sehr konstant und stark gezeigt. Damit hatte er sich eine sehr gute Ausgangsposition zum ersten US-Titel geschaffen. In der Finalrunde der Zurich Classic hat der 39-Jährige allerdings stark nachgelassen und schoss sich schon auf den ersten zehn Löchern mit fünf Bogeys aus dem Rennen. Als seine Runde zu Ende war verzeichnete seine Scorekarte 76 Schläge. Am Ende landete der deutsche Golfer auf dem geteilten 21. Platz des mit 1.116.000 US-Dollar dotierten Turniers.
European PGA: Marcel Siem kommt in Südkorea nicht in den Cut
Der deutsche Golfprofi Marcel Siem hat in Südkorea beim Ballantine’s Championship einen extrem schwachen Start hingelegt. Er konnte sich nicht mal in den Cut retten.
Marcel Siem lag nach zwei Runden hoffnungslos auf den hinteren Rängen. Der 28-Jährige brachte es auf 152 Schläge (79 + 73). Der Ratinger belegte am Ende den 130. Platz. Insgesamt waren bei dem Turnier 156 Golfer gestartet. Der Kurs in Jeju Island ist mit Par 72 ausgeschrieben. Die zweite Runde konnte nicht zu Ende gespielt werden, da es dunkel wurde und nicht alle Golfer starten konnten.
Das Ballantine’s Championship war aufgrund von Nebel um sechs Stunden verschoben worden. Es konnten lediglich 36 Golfer die Runde zu Ende spielen. Außerdem hat man das Turnier von vier auf drei Runden verkürzt. Das Finale des mit 2,9 Millionen Dollar dotierten Turniers soll am 25. April stattfinden. Derzeit liegt der Australier Marcus Fraser in Führung.
European Tour: Favoriten bringen sich bei Ballantine’s Championship in Südkorea in Position
Bei der diesjährigen Ballantine’s Championship in Jeju Island, Südkorea, konnte sich Marcus Fraser die zwischenzeitliche Führung sichern. Die Auftaktrunde wurde mehrfach durch starken Nebel behindert und unterbrochen. Nachdem die erste Runde noch nicht zu Ende gespielt war konnte Fraser bereits drei Birdies verzeichnen. Dann wurde das Turnier wegen des Nebels unterbrochen.
Der australische Golfspieler hatte zu diesem Zeitpunkt allerdings erst sechs Löcher hinter sich. Die Pause konnte ihm aber nichts anhaben, er fand sofort wieder in seinen Rhythmus und spielte weiter stark auf. Er kam zu seinem vierten Birdie und setzte sich sogar an die Spitze mit sieben unter Par.
Direkt hinter ihm sortierte sich Mark Foster ein. Er kam lediglich auf einen Schlag mehr. Bis zum 17. Loch lag der Engländer sogar mit Fraser gleich auf, konnte dann das Loch nur mit Par spielen.
Kampf der Giganten – Tiger Woods trifft auf Phil Mickelson
Tiger Woods und Phil Mickelson treffen beim Quail Hollow aufeinander. Phil Mickelson wird auch diesmal zum großen Rivalen von Tiger Woods hochstilisiert. Hat Mickelson tatsächlich das Zeug um Tiger Woods zu besiegen?
Die Golfexperten sehen Mickelson, der aktuell auf dem zweiten Platz der Weltrangliste steht, derzeit als den besseren Golfer an. Sie trauen ihm ohne weiteres zu Tiger Woods zu besiegen. Neben der neuentfachten Diskussion in der Golfwelt um die beiden Spieler legen sie selbst nach und gießen auch ein wenig Öl ins Feuer.
Tiger Woods hat erklärt, dass er in Quail Hollow bei dem diesjährigen Turnier, das Ende April stattfindet, an den Start gehen wird. Keine 24 Stunden später hat Mickelson verkündet, dass auch er dabei sein wird. Die Medien stürzen sich auf solch eine Meldung und schlachten sie aus. Die Quail Hollow bekommt dadurch eine überdurchschnittliche Aufmerksamkeit. Mickelson und Woods, die öffentlich bekunden keine Freundschaft zu pflegen, sind in den USA so enorm wichtig, dass sie sogar Jim Furyk mit seinem Sieg von den Titelseiten verdrängt haben. Es bleibt also spannend was Ende April dann tatsächlich auf dem Green passiert.
Jim Furyk gewinnt Verizon Heritage – Alex Cejka am Cut gescheitert
Auf Hilton Head Island hat der Amerikaner Jim Furyk das Verzion Heritage für sich entscheiden können. Er geht damit als Sieger vor dem Zweitplatzierten Brian Davis, mit dem er sich ein spannendes Stechen lieferte, als Gewinner hervor.
Auf der PGA-Tour konnte sich Jim Furyk mit 202 Schlägen auf Hilton Head Island den Sieg sichern und gewinnt das mit 5,7 Millionen US-Dollar dotierte Turnier. Am Ende konnte er sich in einem Stechen gegen den Engländer Brian Davis, der auf 203 Schläge kam, durchsetzen.
Nachdem die vierte Runde gespielt war lagen beide mit 13 Schlägen unter Par gleichauf. Auf dem dritten Platz haben sich punktgleich Luke Donald (England) und Bo van Pelt (USA) einsortiert.
Der einzige Deutsche in der Endrunde war Alex Cejka, der nach Runde drei im zweiten Cut gescheitert ist. Insgesamt brauchte er 217 Schläge. Auf dem Par-71-Kurs konnte der 39-jährige Münchener lediglich eine 75 spielen.
Golf – Alex Cejka bei Verizon Heritage im Cut
Der Deutsche Alex Cejka ist bei der Verizon Heritage in Hilton Head/South Carolina in den Cut gekommen. Für den Deutschen hat sich am Ende doch noch alles zum Guten gewendet.
Es war ein Wechselbad der Gefühle. Erst war er kanpp in Führung, dann ist Alex Cejka wieder zurückgefallen. Am Ende konnte er selbst nichts mehr beeinflussen. Doch dann war er wieder im Cut, knapp, aber Alex Cejak hat es geschafft. Er hat sich mit insgesamt 142 Schlägen und Par, nach einer 70 (-2), qualifiziert. Bereits das fünfte Mal konnte der Deutsche dieses Jahr in den Cut kommen.
Er hat eine sehr gute Runde gespielt. Drei Birdies, vier Bogeys und ein Eagle reichten letztendlich für eine Qualifikation. Der 39-Jährige war damit einer der besten Spieler in der zweiten Runde. Die Problematik waren seine knapp 30 Putts. Damit lag er deutlich unter dem Durchschnitt. Bis zum Freitag war er 69. und konnte sich damit knapp ins Wochenende retten. Cejka hat eine Aufholjagd begonnen, die sich für ihn eventuell noch lohnen könnte. Immerhin ist die Verizon Heritage mit 5,7 Millionen Dollar dotiert. Er liegt aktuell lediglich sieben Schläge hinter dem Erstplatzierten Jim Furyk.
Golf European Tour: Marcel Siem bei Volvo China Open nicht im Cut
Bei der Volvo China Open hat Marcel Siem stark gekämpft und sieben Birdies gespielt. Letztendlich konnte das allerdings seinen schwachen Start nicht vergessen machen und es reichte nicht für einen Cut. Derzeit liegt der Südkoreaner Kim Do-hoon in Führung. Auf dem zweiten Platz befindet sich aktuell Thongchai Jaidee. Dadurch, dass die Abstände nicht sonderlich groß sind, scheinen wir auf ein sehr spannendes Tour-Wochenende zuzusteuern.
Marcel Siem hat insgesamt sieben Birdies erzielt. Davon alleine auf den ersten neun Löchern fünf Stück. Er ist sogleich um 42 Plätze nach vorne gerutscht. Diese Aufholjagd reichte aber nicht für den Deutschen. Er liegt zwei Schläge hinter dem rettenden Cut.
Am Vortag hatte er noch eine 76 gespielt und landete somit auf dem 132. Rang. Die heutige 70 (-2) konnte ihm dann auch nicht mehr dazu verhelfen, dass es doch noch für einen Cut reicht. So bleibt ihm nichts anderes als sich bei anderen Turnieren zu profilieren und sein bestes Ergebnis in 2010, den 26. Platz vom Februar, zu übertreffen.
Matteo Manassero – Neuer Star am Golf-Himmel
Beim diesjährigen Masters war Matteo Manassero der jüngste Amateur, der beim Master zugelassen wurde. Damit ist er aber nicht nur der jüngste Amateur, der in diesem Jahr abgeschlagen hat, sondern er ist auch der jüngste Golfer der jemals einen Cut überstanden hat. Ganze 16 Jahre ist der Italiener alt.
Er belegte den 36. Platz. Diesen teilte er sich mit vier über Par mit einem anderen Spieler. Der Schüler aus Verona hat geplant, schon Anfang Mai ins Profilager zu wechseln. Bei den bevorstehenden BMW Italian Open in Turin will er den Sprung zu den Profis schaffen. Das Ziel ist die European-Tour-Karten-Qualifikation, mit sieben Karten, die die Open nicht einrechnet.
Manassero sagte im Augusta National, dass es sich toll anfühlen würde mit „diesen Jungs“ zu spielen. Außerdem würde er gut spielen und denkt, dass er bereit ist. Immerhin konnte Manassero den geteilten zwölften Platz bei der Britisch Open in Turnberry belegen. Er freute sich, dass er immer davon geträumt hätte dabei zu sein, aber niemals gedacht habe schon mit 16 an diesen Turnieren teilnehmen zu dürfen.
