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Italien: Gianluigi Buffon doch nicht zur WM?

16. Mai 2010 fh Fußball, WM 2010 Keine Kommentare
Italien: Gianluigi Buffon doch nicht zur WM?

Wie es scheint muss nicht nur Joachim Löw um die Teilnahme verletzter Leistungsträger bei der Weltmeisterschaft bangen, sondern auch die Italiener. Marcello Lippi hat Sorge um seinen Stammkeeper Gianluigi Buffon. Dieser hat sich im letzen Spiel der Serie A eine Verletzung am Knöchel zugezogen und musste ausgewechselt werden.

Derzeit ist noch unklar wie schwer die Verletzung des italienischen Nationaltorhüters ist. Wenn Buffon tatsächlich nicht zu WM fahren könnte wären die Italiener entscheidend geschwächt, war er es doch, der das italienische Team bei der letzten WM immer wieder im Rennen hielt. Für ihn könnte Federico Marchetti das Tor der Italiener in Südafrika hüten. Lippi hatte ihn schon bei zwei Freundschaftsspielen das Tor hüten lassen. Der endgültige Kader der Italiener soll am nächsten Mittwoch von Coach Lippi benannt werden.

DFB-Nationalmannschft: Mission Weltmeister 2010 beginnt auf Sizilien

DFB-Nationalmannschft: Mission Weltmeister 2010 beginnt auf Sizilien

Schönstes Wetter und ein 5 Sterne-Hotel hat die Deutsche Nationalmannschaft bei ihrem Eintreffen auf der italienischen Sonneninsel Sizilien erwartet, doch mit Relaxen und in der Sonne aalen ist es nicht weit her. Mindestens zweimal am Tag heißt es kräftig schwitzen und das gleich über 3-4 Stunden. Wie Trainer Löw verlauten ließ, dürfen sich einige Spieler auch noch über ein paar Zusatzeinheiten erfreuen.

Es ist somit klar: Die Mission Weltmeister 2010 ist in ihre ernsthafte Phase getreten. Zwar ist es noch in bisschen hin bis zum ersten Anpfiff am 15. Juni in Südafrika, doch muss noch ein schlagfestes Team geformt werden.

Dies ist derzeit jedoch noch nicht möglich, da die Truppe noch nicht komplett ist. Da fehlen die Bayern und die Bremer aus ersichtlichen Gründen und der England-Legionär Ballack ist ebenfalls noch für seinen Verein tätig. Die letzten, die zu der Mannschaft stoßen, werden wohl die Bayern-Spieler sein, die am 24. Mai, zwei Tage nach dem Champions League Endspiel im Trainingslager in Südtirol eintreffen werden.

Jedenfalls ist es für Trainer Löw momentan schwer möglich aus dieser Rumpftruppe ein Team zu formen, dabei gäbe es wahrlich einiges zu tun, denn das Spiel gegen Malta war keine Offenbarung.

Auch wenn Lukas Podolski in dem Spiel eine ansprechende Leistung gezeigt hat, ist er weit von seinen Möglichkeiten entfernt, und eigentlich nur Dank des Wohlwollens von Trainer Löw dabei. Bessere Stürmer gäbe es allemal in der Bundesliga. Für Löw ist die Flexibilität der Ausschlag für die Nominierung Podolskis gewesen. Auf seine Torgefährlichkeit kann Löw kaum bauen. In 27 Bundesligaspielen nur 2 Tore sind ein Armutszeugnis, doch wie man weiß ist Podolski in der Nationalmannschaft zu anderen Leistungen fähig. Ähnliches gilt auch für Miroslaw Klose.

Gerade im Sturm wird es eng, denn da zwingt sich jetzt der Stuttgarter Cacau, neben Stefan Kiessling auf sowie Mario Gomez und Miroslaw Klose müssen um ihre Plätze zittern.
Stark ist das Team im Mittelfeld besetzt. Dort stehen neben Ballack und Schweinssteiger die Jungstars Mesut Özil, Thomas Müller, Marko Marin zur Auswahl, von denen man einiges bei der WM erwarten darf .

Immerhin hat Löw im Gegensatz zu vielen anderen Teams echte Alternativen in der Spielgestaltung. So kann er mit einem Doppelsturm oder einem Dreiersturm antreten, selbst mit nur einem Stürmer aufzulaufen ist machbar, dann würde ein noch stärkeres Mittelfeld die nötigen Impulse nach vorne geben. Wenn in den verbleibenden Wochen die Zeit adäquat genutzt wird, kann das WM-Team auf ein gutes Abschneiden in Südafrika hoffen.