Van Nistelrooy, weit entfernt von Südafrika 2010
Der holländische Stürmerstar Ruud van Nistelrooy, der derzeit beim Hamburger SV unter Vertrag steht, hat den Wunsch geäuβert wieder in der Nationalmannschaft Berücksichtigung zu finden.
Der holländische Nationalcoach Bert van Marwjik hat den Veteranen zu einem Vorbereitungslehrgang jedoch nicht berufen. Am 11. Mai muss Trainer Bert van Marwjik den vorläufigen Kader für die WM in Südafrika bekanntgeben. “Bis dahin sei allerdings noch alles offen, auch van Nistelrooy sei noch eine Option”, so der Trainer.
Zwei von Nistelrooys Kollegen beim HSV, Eljero Elia und Joris Mathijsen, sind beim Vorbereitungstraining dabei. Hinzu kommen ferner die Debütanten Jeremain Lens (AZ Alkmaar) und Vurnon Anita (Ajax Amsterdam). Ebenfalls nicht anwesend sein werden die Spieler Mark van Bommel und Arjen Robben, beide Bayern München, und Wesley Sneijder (Inter Mailand) wegen ihres noch bevorstehenden Einsatzes im Champions League Endspiel am 22 Mai .
WM-Kader: Joachim Löw holt Hans-Jörg Butt
Joachim Löw soll den Torwart vom FC Bayern in den WM-Kader berufen haben. Einem Bericht in der „Bild“ zu Folge soll Hans-Jörg Butt der dritte Torhüter der Nationalmannschaft bei der WM in Südafrika werden.
Der Bundestrainer musste nach der gestrigen Entscheidung René Adlers die WM-Teilnahme abzusagen einen neuen Ersatztorhüter finden. Sogar Jens Lehman wurde in den Medien als möglicher Torwart gehandelt.
Für Butt wäre es schon die zweite WM-Teilnahme. Er ist bereits bei der WM 2002 als dritter Torhüter dabei gewesen. Damals ist er nicht an Oliver Kahn und Jens Lehmann vorbeigekommen.
Joachim Löw gibt Donnerstag den WM-Kader bekannt
Bundestrainer Joachim Löw will am Donnerstag den offiziellen Kader der deutschen Nationalmannschaft für die WM in Südafrika bekannt geben. Vorab sind in den letzten Tagen schon ein paar Entscheidungen bekannt geworden. Kevin Kuranyi wird definitiv nicht zur Auswahl gehören. Auch René Adler und Simon Rolfes haben aufgrund von gesundheitlichen Problemen ihrerseits abgesagt.
Die Nominierung für den WM-Kader will Löw am Donnerstag in Stuttgart im Mercedes-Benz-Museum bekannt geben. Dieser Kader wird vorerst das erweiterte Aufgebot der Nationalmannschaft darstellen. Den endgültigen Kader wird Löw dann am 1. Juni 2010 verkünden. Am 1. Juni endet die Meldefrist bei der FIFA. Die Mannschaft wird sich zu diesem Zeitpunkt im Trainingslager in Tirol befinden.
Am 13. Mai wird ein Benefizspiel gegen Malta stattfinden. Löw wird dieses Spiel nutzen um Spieler zu testen, die Chancen haben künftig für die Nationalmannschaft aufzulaufen. Die Spieler des FC Bayerns und Werder Bremens sowie Michael Ballack werden an diesem Spiel nicht teilnehmen können, so dass Löw genügend Positionen zu besetzen hat auf denen er testen kann.
Simon Rolfes sagt Weltmeisterschaft ab
Bundestrainer Jogi Löw gehen die Spieler aus. Nachdem Löw gestern Kevin Kuranyi abgesagt hat und heute Morgen Rene Adler aufgrund einer erneuten Rippen-Operation seine WM-Teilnahme abgesagt hat, zieht jetzt Simon Rolfes nach und sagt seinerseits die Teilnahme an der Fußballweltmeisterschaft ab.
Simon Rolfes hat den Bundestrainer heute Morgen telefonisch informiert, dass er nicht an der WM teilnehmen wird. Er gibt für seine Nicht-Teilnahme gesundheitliche Gründe an. Der Nationalspieler wurde im Januar wegen eines Knorpelschadens im Knie operiert. Daraufhin musste er acht Wochen an Krücken gehen und kann erst Mitte Mai wieder mit Lauftraining beginnen.
Er sagte, dass der Heilungsverlauf sehr günstig sei, aber eine Teilnahme an der WM keinen Sinn machen würde. Er plant bis zum Start der nächsten Bundesliga-Saison wieder fit zu sein. Es wäre ihm nicht leicht gefallen seine Teilnahme an der WM abzusagen, aber aufgrund seines aktuellen Gesundheitszustands bleibt ihm nichts anderes übrig.
Rene Adler wird nicht mit zur Weltmeisterschaft in Südafrika fahren
Die Fußballnationalmannschaft musste heute eine herbe Schlappe einstecken. Der Nationaltorhüter Rene Adler hat die WM in Südafrika abgesagt.
Der Torwart von Bayer Leverkusen muss sich ein weiteres Mal einer Rippen-Operation unterziehen. Rene Adler hatte sich vor gut einem Monat in einem Spiel einen Rippenbruch zugezogen. Zwischenzeitlich bestand jedoch große Hoffnung, dass er pünktlich zur Weltmeisterschaft wieder fit sein wird. Bereits am vergangenen Wochenende ist Adler mit einem Rippenpanzer in der Partie der Leverkusener gegen Berlin aufgelaufen.
Adler hat von sich aus abgesagt. Er erklärte, dass es unverantwortlich gegenüber der Nationalmannschaft und den Fans sei, wenn er bei der Weltmeisterschaft nicht topfit aufläuft.
Jogi Löw hat unterdessen angekündigt, dass er am Donnerstag bekannt geben wird wer als Ersatz für Adler mit nach Südafrika fahren wird. Beste Chancen werden derzeit neben Manuel Neuer und Tim Wiese den beiden Torhütern Roman Weidenfeller sowie Hans-Jörg Butt eingeräumt.
Joachim Löw: Kevin Kuranyi gehört nicht zum WM-Kader
Kevin Kuranyi wird kein Comeback in der Nationalmannschaft erleben solange Jogi Löw der Bundestrainer ist. Der wiedererstarkte Torjäger spielt in den Überlegungen Löws keine Rolle. Das hat der Bundestrainer dem Schalker Stürmer am Montag in einem Telefongespräch mitgeteilt.
Kevin Kuranyi hat entsprechend enttäuscht auf die Nachricht reagiert. Kuranyi hat nach dem Telefonat gesagt, dass er schon als Kind davon geträumt hätte bei einer Weltmeisterschaft aufzulaufen. Er wäre sehr traurig, nicht zuletzt, weil es schon zum zweiten Mal nicht klappen würde.
Jogi Löw hat betont, dass die Entscheidung rein auf sportliche Gründe zurückzuführen sei. Die Flucht Kuranyis aus dem Stadion im Jahr 2008 hätte nichts mit seiner Entscheidung zu tun. Der deutsche Nationaltrainer sagte, dass es für ihn und den Verband kein Problem gewesen wäre vor dem Hintergrund des Disziplinarfalls Kuranyi eine neue Chance in der Nationalelf einzuräumen.
Kuranyi würde nicht in die taktische und personelle Vorstellung des WM-Kaders passen. Löw bescheinigte dem 28-Jährigen aber eine starke Saison.
Südafrika: DFB-WM-Hotel unsicher – kurzfristiger Umzug?
Wie es scheint hat der südafrikanische Geheimdienst dem DFB geraten das WM-Quartier zu wechseln. Bislang hat die deutsche Fußball-Nationalmannschaft mit dem Hotel Velmore bei Pretoria geplant. Die südafrikanische Tageszeitung „The Times“ hat berichtet, dass dem DFB vom südafrikanischen Geheimdienst und Sicherheitsbehörden empfohlen worden sei ein anderes Quartier zu suchen.
Die Unterkunft wurde extra für die deutsche Nationalmannschaft erweitert. Jetzt sind bei einer Inspektion erhebliche Sicherheitsmängel aufgedeckt worden. Der DFB bleibt jedoch ruhig. Harald Stenger, Mediendirektor des Deutschen Fußballbundes, sagte, dass man fest mit der Unterkunft plane und die unklaren Punkte bereinigt werden müssen.
Der DFB hat, wie von der Fifa vorgeschrieben, die Agentur Match mit der Buchung des Hotels beauftragt. Von Seiten der Fifa wurden Probleme mit der Unterkunft eingeräumt. Der Umbau des Hotels hätte sich verzögert, man wäre jedoch zuversichtlich, dass alles unternommen wird den Sicherheitsrichtlinien zu entsprechen. Das Hotel wird für acht Millionen Euro umgebaut und soll den Sicherheitsvorschriften angepasst werden.
Oliver Bierhoff macht Kevin Kuranyi Hoffnung auf WM-Teilnahme
Oliver Bierhoff, Manager der deutschen Fußball-Nationalmannschaft, will die Suspendierung von Kevin Kuraniy noch einmal überdenken.
Kevin Kuranyi darf wieder hoffen, denn Oliver Bierhoff macht dem Stürmer vom FC Schalke 04 Hoffnung auf eine Teilnahme an der Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika. Er sagte, dass man über jeden Spieler glücklich wäre, der sich in Topform präsentiert. Bierhoff ist der Meinung, dass man sein Gesicht nicht verlieren würde und auch nicht unglaubwürdig erscheint, wenn man manche Entscheidungen nochmals überdenkt. Man darf durchaus noch einmal über den Fehltritt von Kevin Kuranyi nachdenken.
Löw prescht nicht ganz so weit hervor. Er will die Entscheidung zum Thema Kuranyi bis Ende April veröffentlichen. Der Stürmer aus Schalke wurde im Oktober 2008 von Jogi Löw supendiert und aus der deutschen Nationalmannschaft verbannt. Beim WM-Qualifikationsspiel gegen Russland (2:1) ist Kevin Kuranyi, ohne sich beim Bundestrainer abzumelden, während des Spiels einfach aus dem Stadion geflüchtet. Hintergrund war, dass der Bundestrainer ihn nicht für das Spiel nominiert hatte.
