U21 Europameisterschaft in Dänemark 2011
In diesem Sommer muss die deutsche U21-Nationalmannschaft bei der Europameisterschaft 2011 in Dänemark (11. bis 25. Juni) zuschauen, obwohl man 2009 den Titel erringen konnte. Dieses Jahr werden unter anderem Dänemark, Weißrussland, England, Island, Schweiz, Spanien, Tschechien und die Ukraine um die Krone in Europa kämpfen.
Deutschland – Kasachstan: Joachim Löw möchte Spielfreude
An diesem Samstag steht für die deutsche Fußball-Nationalmannschaft das Europameisterschaftsqualifikationspiel gegen Kasachstan auf dem Programm und dabei möchte Bundestrainer Joachim Löw nicht nur den fünften Sieg einfahren, sondern auch Spielfreude sehen.
WM 2014: Auslosung der Qualifikationsgruppen in Europa
Der Fokus der meisten Nationalmannschaften richtet sich derzeit auf die Qualifikation zur Europameisterschaft 2012, allerdings wird im Juli die Aufmerksamkeit bereits auf die WM 2014 in Brasilien gerichtet, wo im Juli die entsprechenden Qualifikationgruppen ausgelost werden.
Deutschland – Italien: Aufstellung zum Klassiker
Die letzten beiden Aufeinandertreffen mit Italien ist der deutschen Nationalmannschaft nicht sonderlich gut in Erinnerung geblieben. Zunächst erlebte man im Vorfeld der WM 2006 ein 1:4-Debakel, was aber der Wendepunkt in der Vorbereitung war. Allerdings sollte Italien auch den großen Traum vom Sieg bei der Heim-WM zum Platzen bringen, als man im Halbfinale nach Verlängerung gewann.
Das Problem der italienischen Nationalmannschaft aber war, das man nach diesem Triumpf bei der Weltmeisterschaft 2006 einen Umbruch verpasste. Seit dem ist man zwar bei Turnieren mit dabei, erlebte aber bei der WM 2010 ein Fiasko als man in der Vorrunde ausschied. Seit dem setzt man auf neue, frische Kräfte, die rund um ein paar verbliebene alte Hasen gruppiert werden, befindet sich die Mannschaft wieder im Aufwind.
Deutschland – Italien: Aufstellung zum Klassiker
In Deutschland hingegen ist man gespannt, ob Bundestrainer Joachim Löw auf den erfolgreichen Dortmunder Block vor heimischer Kulisse setzen wird. Gleich fünf Spieler von Tabellenführer hat er für das Länderspiel gegen Italien nominiert.
Deutschland: Neuer – Lahm, Mertesacker, Badstuber, Schmelzer – Khedira, Schweinsteiger – T. Müller, Özil, Podolski – Klose
Italien: Buffon – Cassani, Ranocchia, Chiellini, Criscito – Aquilani, Palombo, de Rossi – Rossi, Cassano – Pazzini
Deutschland gegen Kasachstan – Pressestimmen zum 3:0-Erfolg
Im Blätterwald herrscht weitestgehend Übereinstimmung. Für Deutschland war es ein Arbeitssieg. Mehr nicht. Dennoch herrscht überall Freude über den nächsten Dreier.
Sportmedien.eu fasst die wichtigsten Pressestimmen zum Spiel zwischen Kasachstan gegen Deutschland zusammen:
Bild: “EM, wir kommen! 4. Sieg im 4. Spiel – und Berti schlägt die Türken”
Express: “Auftrag ausgeführt. Jogis Jungs schnappten sich auch in Astana den nächsten Dreier auf dem Weg zur EM. 3:0 gewonnen, da hatten die Kasachen nichts zu lachen – auch, wenn sie sich tapfer wehrten.”
Süddeutsche: “Man tritt der vom deutschen Trainer Bernd Storck angeleiteten Auswahl Kasachstans nicht zu nahe mit der Feststellung, dass sie es nicht alleine waren, die den Deutschen das Leben schwer machten. Die standen sich lange auch selbst im Weg.”
Stern: “Mit späten Toren hat die deutsche Fußball-Nationalmannschaft bei der Nachtschicht in Kasachstan einen peinlichen Betriebsunfall gerade noch abwenden können.”
Focus: “Deutsche Elf bewahrt ihre perfekte Bilanz”
Spiegel: “Deutschland holt lockeren Sieg gegen Kasachstan”
Berliner Kurier: “Selten nur hat sich eine deutsche Mannschaft nach einem 3:0 (0:0) in der EM-Qualifikation so verhalten gefreut wie in Kasachstan. Dabei hätte sie allen Grund, mit sich zufrieden zu sein.”
Frankfurter Rundschau: “Nachtschicht abgehakt”
Kasachstan gegen Deutschland – Aufstellungen und Vorschau (EM-Quali Live im ZDF)
Mit drei Siegen aus den ersten drei Partien liegt die Mannschaft von Bundestrainer Jogi Löw absolut im Soll. Vor allem der 3:0-Sieg am Freitag über die Mannschaft aus der Türkei machte den Teamchef klüglich. Es war ein wichtiger Schritt in Richtung direkte Qualifikation zur EURO 2012.
Eine Veränderung der Mannschaft gegenüber dem Türkei-Spiel wird nicht erwartet. Auch die schwache linke Seite aus dem Freitagspiel mit Heiko Westermann und Lukas Podolski wird wieder eine Chance bekommen. Mit dabei ist auch Mesut Özil, der sich einen Bluterguss am Knöchel gegen die Türkei zugezogen hatte. Bundestrainer Löw: „Wenn alles so läuft, wie wir es uns vorstellen, wird er aber morgen ganz normal am Abschlusstraining teilnehmen, und dann auch am Dienstag spielen.“ Jerome Boateng muss aufgrund einer Magen-Darm-Grippe das Spiel in Kasachstan absagen.
Vor dem Gegner Kasachstan am Dienstag, aktuell 126. der FIFA-Weltrangliste, der bisher punkt- und torlos in der Qualifikation ist, warnt Löw. Auf der Pressekonferenz in Berlin sagte der Bundestrainer: „Wir müssen auf der Hut sein, es wird ein hartes Stück Arbeit auf uns zukommen.” Aktuell wir das Team aus Kasachstan vom deutschen Trainers Bernd Storck trainiert.
Voraussichtlichen Aufstellungen
Deutschland: Neuer – Lahm, Mertesacker, Badstuber, Westermann – Khedira, Kroos – T. Müller, Özil, Podolski – Klose
Trainer: Löw
Kasachstan: Sidelnikov – Kislitsyn, Abdulin, Popov, Kirov – Nurgaliyev, Karpovich, Geteriyev, Schmidtgal – Zhumaskaliyev, Khiznichenko
Trainer: Storck
Deutschland gegen Türkei – Internationale Pressestimmen des Tages
Mit Spannung wird das Spitzenspiel der Gruppe A zwischen der deutschen Nationalmannschaft und der Türkei erwartet. “Wir wollen die Dominanz zeigen, wie wir es bei der WM geschafft haben und fußballerisch glänzen”, kündigte Bundestrainer Jogi Löw an. Die Partie wirft seit Wochen ihren Schatten voraus, zahlreiche Medien berichteten am Fließband vor der Partie.
Besonders für Mesut Özil wird das Spiel etwas ganz besonderes, ist er doch Sohn türkischer Einwanderer. In eine Interview sagt er: “Natürlich ist es ein besonderes Spiel, denn es geht gegen meine Freunde.”
Am Tag des Spiels fasst Sportmedien.eu die wichtigsten Meldungen das Tages zusammen.
Deutschland:
Bild: “WIR GEWINNEN! Deutschland-Triumph im Mann-gegen-Mann-Vergleich”
Focus: “Leerer Kopf, leerer Körper – Vorteil Türkei”
Welt: “Deutsche Spieler wollen den Vereinsfrust wegkicken”
Süddeutsche Zeitung: “48:9″ (in Anspielung an die Trainer der jeweiligen Nationen seit dem Zweiten Weltkrieg – Die Türkei führt den Vergleich an)
BZ-Berlin: “3000 Schutzleute beim Türkei-Spiel”
Türkei:
Hurriyet: “Expatriaten Krieg im Mittelfeld”
Fanatik: “40 Tausend Türken”
Deutschland gegen Türkei – Aufstellung steht fest (EM-Quali live im ZDF)
Mit Spannung wir morgen das Spitzenspiel der Gruppe A zwischen der deutschen Nationalmannschaft und der Türkei erwartet. Bundestrainer Joachim Löw musste im Vorfeld auf zahlreiche Akteure verzichten. Prominentester Ausfall ist wohl Bastian Schweinsteiger. Die Fußballnation fragte sich nun, wer den Profi des FC Bayern München ersetzen wird. Löw kennt die Situation wichtige Spieler ersetzen zu müssen: „Das sind halt Dinge, die nach einer WM passieren. Die Spieler hatten nur eine kurze Pause und eine kurze Vorbereitungszeit. Das erhöht natürlich die Verletzungsgefahr. Es ist das Spitzenspiel in der Gruppe. Man kann da ein Zeichen setzen.”
Auf diese Frage, wer Bastian Schweinsteiger und auch Arne Friedrich vertreten wird, ist beantwortet. Wie die „Bild“ und der „kicker“ übereinstimmend berichten, hat sich Bundestrainer Joachim Löw für eine Aufstellung entschieden. Demzufolge wird Toni Kroos seinen FCB-Teamkollegen im Mittelfeld ersetzen, Holger Badstuber darf für Friedrich in der Innenverteidigung ran und Jerome Boateng, der nach seiner Knieentzündung wieder fit ist, kommt hinten links zum Einsatz.
Zentrale Figur im deutschen Spiel soll der Deutsch-Türke Mesut Özil werden. Bundestrainer Löw traut im viel zu: „Ich kenne Mesut als Spieler, der mental gut ist. Er kann sich auf verschiedene Situationen einstellen. Schon bei seinen ersten Länderspielen war er dem Druck gewachsen. Er wird sich dadurch nicht aus dem Rhythmus bringen lassen oder bedrückt fühlen.”
Ansonsten wird Löw weiter auf das erfolgreiche Team der Weltmeisterschaft in Südafrika vertrauen. Das heißt, auch die formschwachen Bayern Spieler dürften ihre Stammplatz behalten, ebenso wie Lukas Podolski.
Voraussichtlichen Aufstellungen:
Deutschland: Neuer – Boateng, Mertesacker, Badstuber, Lahm – Khedira, Kroos – Podolski, Özil, Müller – Klose
Trainer: Löw
Türkei: Onur Recep – Sabri Sarioglu, Servet Cetin, Ömer Erdogan, Köybasi – Hamit Altintop, Mehmet Aurelio, Selcuk Inan, Tuncay, Emre Belözoglu – Nihat Kahveci
Trainer: Hiddink
Deutschland gegen Türkei: Marin mit Kampfansage an Podolski vor der wichtigen Partie in der EM-Quali
Marko Marin nimmt eine erstaunlich schnelle Entwicklung beim SV Werder Bremen. Aktuell ist der kleine Dribbler noch einer der Lichtblicke bei den Hanseaten. Das ist auch den internationalen Top-Vereinen aufgefallen. So ist auch Rafael Benitez, seines Zeichen Trainer von Inter Mailand, ein großer Fan des 21-Jährigen: “Er ist ein guter Spieler, verfügt über eine große Qualität und ist vielseitig einsetzbar.” Seit zwei Jahren soll der Spanier Marin schon beobachten.
Bei Bundestrainer Joachim Löw geniest der Dribbler nicht diese große Wertschätzung. Über die Rolle des Jokers kam Marin in den letzten Monaten in der DFB-Elf nicht hinaus. Damit soll jetzt endlich Schluss sein. Vor dem wichtigen Spiel am Freitag gegen die Türkei sagt Marin jetzt: “Ich hab in Bremen gezeigt, dass ich mehr wie ein Einwechselspieler sein kann und dass ich auch in der Nationalelf im linken Mittelfeld spielen kann. Ich werde weiter Gas geben, angreifen.”
Ein klare Kampfansage an Lukas Podolski, der von Löw für diese Position bevorzugt wird. Marin ist mittlerweile Stammspieler in Bremen und sammelt in der Champions League weiter Erfahrungen. Zudem ist er der effektivere Vorbereiter. Für Podolski spricht seine Dynamik und sein Torgefahr. Ein Wechsel auf Marin in der Startelf wird Löw gegen die Türkei wohl nicht vornehmen.
Deutschland gegen Türkei – Özil soll den Schweinsteiger machen
Am Freitag wartet ganz Fußball-Deutschland auf das Spitzenspiel in der Gruppe A zwischen der deutschen Nationalmannschaft und der Türkei. Beide Teams konnten ihre beiden ersten Partien gewinnen und sind Favoriten auf den Gruppensieg. Da schmerzt vor allem der Ausfall von Bastian Schweinsteiger. Mesut Özil wird im Spiel gegen das Land seiner Vorfahren zur Schlüsselfigur, dass verkündete diese Woche Bundestrainer Joachim Löw.
Löw über die Absage von Schweinsteiger: “Das sind halt Dinge, die nach einer WM passieren. Die Spieler hatten nur eine kurze Pause und eine kurze Vorbereitungszeit. Das erhöht natürlich die Verletzungsgefahr. Es ist das Spitzenspiel in der Gruppe. Man kann da ein Zeichen setzen.” Özil spielt zwar nicht die Position des Münchners, soll dem Spiel aber die entscheidenden Akzente wie zuvor Schweinsteiger geben.
Für Özil wird es die vielleicht emotionalste Partie seiner noch jungen Karriere. Etwa 30 000 türkische Fans werden am Freitag unter den 74 244 Besuchern im ausverkauften Olympiastadion erwartet. Löw ist von Özil überzeugt: “Ich kenne Mesut als Spieler, der mental gut ist. Er kann sich auf verschiedene Situationen einstellen. Schon bei seinen ersten Länderspielen war er dem Druck gewachsen. Er wird sich dadurch nicht aus dem Rhythmus bringen lassen oder bedrückt fühlen.”
Mesut Özil hat sich für das Land entschieden, in dem er aufgewachsen ist und nicht für das seiner Vorfahren. Über diese Entscheidung sagt der Spielmacher: “Das ist auch keine Entscheidung gegen meine türkischen Wurzeln. Doch meine Familie lebt jetzt in der dritten Generation in Deutschland, und ich bin hier aufgewachsen, habe mich immer wohl gefühlt, hier habe ich meine Chancen in den Junioren-Auswahlteams bekommen.”
