DFB-Pokal: FC Erzgebirge Aue gegen Borussia Mönchengladbach – Aufstellung und Vorschau (heute, 19:30 Uhr, live bei Sky)
Das üblicherweise gut gelaunte und stimmkräftige Auer Publikum wird auch im Pokalspiel wie eine Wand hinter der Mannschaft von Trainer Rico Schmitt stehen, den jedoch Personalsorgen plagen. Kapitän Kos ist nach seiner Leisten-OP noch nicht wieder fit und auch die Neuzugänge Enrico Kern, Patrick Milchraum und Robert Strauß stehen nicht zur Verfügung. Dennoch wollen die Veilchen natürlich den Heimvorteil nutzen und für eine Überraschung sorgen.
Auch bei der Borussia aus Mönchengladbach sind nicht alle Mann an Bord. Mit Igor de Camargo fällt der teuerste Neuzugang noch einige Zeit aus, doch Mohamadou Idrissou, vom SC Freiburg gekommen, präsentierte sich in den letzten Testspielen in blendender Verfassung. Hinter dem Einsatz von Marco Reus (Grippe) steht noch ein Fragezeichen.
Die voraussichtlichen Aufstellungen:
Erzgebirge Aue: Männel – le Beau, Lachheb, Paulus, Klingbeil – Schröder, Hensel – Curri, Hochscheidt, Schlitte – Glasner
Borussia Mönchengladbach: Bailly – Levels, Brouwers, Dante, Daems – Marx, Bradley – Reus, Arango – Bobadilla, Idrissou
DFB-Pokal: VfL Osnabrück gegen 1. FC Kaiserslautern – Aufstellung und Vorschau (heute, 19 Uhr, live bei Sky)
Im Vorjahr sorgte der VfL Osnabrück für bundesweites Aufsehen, als er als Drittligist nach und nach den FC Hansa Rostock (2:1), den Hamburger SV (7:5 n.E.) und Borussia Dortmund (3:2) aus dem Wettbewerb kegelte, ehe im Viertelfinale der FC Schalke 04 den Siegeszug der Lila-Weißen beendete. Nicht zuletzt durch die Erfolge im Pokal tankte die Mannschaft von Trainer Karsten Baumann, die im Vergleich zur Vorsaison nur auf wenigen Positionen verändert wurde, das für den Aufstieg nötige Selbstvertrauen.
Ebenfalls einen souveränen Aufstieg hat der Gegner am Freitagabend, der 1. FC Kaiserslautern, hinter sich, der mit dem Auswärtsspiel an der Bremer Brücke sicherlich eine der undankbarsten Aufgaben der ersten Runde erwischt hat. Nichtsdestotrotz ist die Mannschaft von Trainer Marco Kurz Favorit und sollte bei passender Einstellung in der Lage sein, eine Runde weiterzukommen.
Die voraussichtlichen Aufstellungen:
VfL Osnabrück: Berbig – Schnetzler, Barletta, Nickenig, Tauer – Heidrich, Tyrala – Siegert, Lindemann, Krük – Kotuljac
1. FC Kaiserslautern: Sippel – Dick, Amedick, Rodnei, Bugera – Kirch, Bilek, Tiffert, Amri – Lakic, Micanski
DFB-Pokal: FC Ingolstadt 04 gegen Karlsruher SC– Aufstellung und Vorschau (heute, 19 Uhr, live bei Sky)
Neben dem Stadion steht vor allem ein Spieler auf Seiten des FC Ingolstadt im Blickpunkt. Andreas Görlitz, der erst spät verpflichtet wurde, wird gleich in der Anfangsformation von Trainer Michael Wiesinger erwartet. Der Neuzugang vom FC Bayern München wird als Rechtsverteidiger auflaufen und soll seine Erfahrung und seine fußballerischen Fähigkeiten einbringen.
Für den KSC beginnt eine Saison, in die vor allem die Mannschaft mit großen Erwartungen geht. Doch noch sind die Langzeitverletzten Timm, Porcello und Mutzel, auf denen die Hoffnungen ruhen noch nicht wieder dabei und Trainer Markus Schupp wird daher vermutlich auf eine im Vergleich zum Vorjahr unveränderte Elf bauen.
Die voraussichtlichen Aufstellungen:
FC Ingolstadt 04: Kirschstein – Görlitz, Ruprecht, Pisot, Fink – Metzelder – Bambara, Leitl, Zielinsky – Mo. Hartmann, Futacs
Karlsruher SC: Nicht – M. Zimmermann, S. Langkamp, Aduobe, Demirtas – Engelhardt, Staffeldt – Krebs, Iashvili, Schäfer – A. Fink
DFB-Pokal: SV Wilhelmshaven gegen Eintracht Frankfurt – Aufstellung und Vorschau (heute, 19 Uhr, live bei Sky)
Oka Nikolov oder Ralf Fährmann – diese Entscheidung wird zumindest für die nächsten Monate richtungsweisend sein. Erhält der Routinier erneut den Zuschlag als Nummer Eins oder kommt es zum Wechsel im Eintracht-Tor, der schon im Vorjahr geplant war, aber durch die Handverletzung Fährmanns vor Saisonbeginn aufgeschoben wurde?
Bis auf Kapitän Chris, der nach seiner Leistenoperation erst am Mittwoch wieder ins Training einstieg und Aleksandar Vasoski, der noch einige Zeit benötigt, um fit zu werden, kann Trainer Skibbe aus dem Vollen schöpfen.
Der SV Wilhelmshaven kündigt gegen den Bundesligisten eine forsche Spielweise an und will keinen Beton anrühren. Trainer Wolfgang Steinbach hat bis auf den am Knie verletzten Stürmer Dennis Rommel alle Mann an Bord.
Die voraussichtlichen Aufstellungen:
SV Wilhelmshaven: Meyer – Gänge, Fossi, Diamesso, Krulj – Bärje, Spilacek – Joof, Gaebler, Boateng – Wegner
Eintracht Frankfurt: Nikolov – Jung, Franz, Russ, Tzavellas – Ochs, Schwegler, Meier, Köhler – Gekas, Amanatidis
Borussia Dortmund: Bringt Jürgen Klopp in Burghausen Götze und Kagawa?
Mit den Neuzugängen Robert Lewandowski und Shinji Kagawa ist Borussia Dortmund deutlich breiter aufgestellt als noch in der vergangenen Saison. Gesetzt den Fall, dass Lucas Barrios nach seiner Länderspielreise in gutem Zustand zurückkehrt und einsatzbereit ist, steht Jürgen Klopp die schwere Entscheidung bevor, aus fünf Spielern, die für die Offensivreihe im 4-2-3-1 System infrage kommen, drei auszuwählen.
Waren Kevin Großkreutz und Jakob Blaszczykowski im vergangenen Jahr noch weitestgehend unumstritten, droht beiden nun sogar die Bank. Insbesondere Blaszczykowski werden keine großen Chancen eingeräumt, in Burghausen von Beginn an aufzulaufen.
Vor allem die Youngster Götze und Kagawa konnten bisher in der Vorbereitung überzeugen. Beide könnten durchaus eine Chance von Anfang an bekommen. Eine Formation mit Großkreutz links, zentral Kagawa und rechts Götze, wobei alle drei die Positionen laufend wechseln können, scheint Klopp derzeit zu favorisieren. Das würde für die beiden Polen Blaszczykowski und Lewandowski zunächst einen Platz auf der Ersatzbank bedeuten, sofern nicht der Neuzugang in der Spitze Lucas Barrios vertreten darf.
DFB-Pokal: Termine für die erste Runde stehen fest – Bayern und Schalke am Montag
Folgende Terminierungen gab der DFB bekannt:
Freitag, 13. August, 19 Uhr:
FSV Frankfurt – SC Paderborn
SV Wilhelmshaven – Eintracht Frankfurt
FC Ingolstadt – Karlsruher SC
VfB Lübeck – MSV Duisburg
VfL Osnabrück – 1. FC Kaiserslautern
SSV Jahn Regensburg – Arminia Bielefeld
Samstag, 14. August, 15.30 Uhr:
FK Pirmasens – Bayer Leverkusen
Wacker Burghausen – Borussia Dortmund
SV Babelsberg 03 – VfB Stuttgart
FC Oberneuland – SC Freiburg
SC Pfullendorf – Hertha BSC Berlin
Rot Weiss Ahlen – Werder Bremen
SC Verl – 1860 München
Hansa Rostock – 1899 Hoffenheim
Chemnitzer FC – FC St. Pauli
Samstag, 14. August, 19.30 Uhr:
SV Sandhausen – FC Augsburg
SV Elversberg – Hannover 96
Eintracht Braunschweig – SpVgg Greuther Fürth
Erzgebirge Aue – Borussia Mönchengladbach
Sonntag, 15. August, 14.30 Uhr:
Schwarz-Weiß Essen – Alemannia Aachen
TuS Koblenz – Fortuna Düsseldorf
SC Victoria Hamburg – Rot-Weiß Oberhausen
ZFC Meuselwitz – 1. FC Köln
TuS Heeslingen – Energie Cottbus
Sonntag, 15. August, 16 Uhr:
Eintracht Trier – 1. FC Nürnberg
Berliner AK – FSV Mainz 05
Sonntag, 15. August, 17.30 Uhr:
Hallescher FC – 1. FC Union Berlin
Torgelower SV Greif – Hamburger SV
Preußen Münster – VfL Wolfsburg
Kickers Offenbach – VfL Bochum
Montag, 16. August, 18 Uhr:
Germania Windeck – Bayern München
Montag, 16. August, 20.30 Uhr:
VfR Aalen – Schalke 04
1. Runde DFB-Pokal: Die Auslosung
Der Titelverteidiger Bayern München trifft in der ersten Runde des DFB-Pokals auf den Fünftligisten Germania Windeck, der SV Werder Bremen reist zum Drittliga-Absteiger Rot Weiss Ahlen und der Bundesliga-Zweite FC Schalke 04 spielt gegen Aalen.
Fünftligist Germania Windeck, Vertreter des Vereins waren live bei der Auslosung am Samstag im “Aktuellen Sportstudio”, hat bei der Auslosung zur ersten Runde des DFB-Pokals (13. bis 16. August) mit dem deutschen Fußball-Rekordmeister und Titelverteidiger Bayern München das große Los gezogen. “Das ist nicht zu fassen. Einfach unglaublich”, sagte Windecks Präsident Hans-Georg Willmeroth. “Letztes Jahr Schalke, dieses Jahr Bayern. Ich weiß nicht, was wir gemacht haben.”
Die Partien der 1. Runde DFB-Pokal (13.-16. August) in der Übersicht:
Bundesliga – Amateure
SV Wilhelmshaven – Eintracht Frankfurt
SV Elversberg – Hannover 96
Germania Windeck – Bayern München
FK Pirmasens – Bayer Leverkusen
Eintracht Trier – 1. FC Nürnberg
Wacker Burghausen – Borussia Dortmund
SV Babelsberg 03 – VfB Stuttgart
FC Oberneuland – SC Freiburg
Rot Weiss Ahlen – Werder Bremen
Torgelower SV Greif – Hamburger SV
Preußen Münster – VfL Wolfsburg
VfR Aalen – Schalke 04
Hansa Rostock – 1899 Hoffenheim
Chemnitzer FC – FC St. Pauli
Berliner AK – FSV Mainz 05Z
FC Meuselwitz – 1. FC Köln
Bundesliga – Zweite Liga
VfL Osnabrück – 1. FC Kaiserslautern
Erzgebirge Aue – Borussia Mönchengladbach
Zweite Liga – Zweite Liga
FC Ingolstadt – Karlsruher SC
FSV Frankfurt – SC Paderborn
Zweite Liga – Amateure
SV Sandhausen – FC Augsburg
Schwarz-Weiß Essen – Alemannia Aachen
Hallescher FC – 1. FC Union Berlin
TuS Koblenz – Fortuna Düsseldorf
SC Pfullendorf – Hertha BSC Berlin
VfB Lübeck – MSV Duisburg
SC Verl – 1860 München
Eintracht Braunschweig – SpVgg Greuther Fürth
Victoria Hamburg – Rot-Weiß Oberhausen
SSV Jahn Regensburg – Arminia Bielefeld
Kickers Offenbach – VfL Bochum
TuS Heeslingen – Energie Cottbus
Supercup: FC Bayern München gegen FC Schalke 04
In dieser Saison ist der Supercup wieder eingeführt worden. Am 7. August soll die Partie in Augsburg stattfinden. Im Supercup-Finale treffen der FC Bayern München und der FC Schalke 04 aufeinander.
Das Spiel wird eigentlich zwischen dem Deutschen Fußballmeister und dem DFB-Pokalsieger ausgetragen. Da in dieser Spielzeit allerdings die Bayern beide Titel geholt haben, rückt der Vizemeister nach, so dass es zur Partie der Knappen gegen die Münchner kommt.
Zuletzt wurde der Supercup vor 14 Jahren ausgetragen. Ein einstimmiger Beschluss der Mitgliederversammlung des Ligaverbandes hat für die Wiedereinführung des Supercups gesorgt.
DFB-Pokal: Bayern München entthront Werder Bremen und schnappt sich das Double
Der amtierende deutsche Meister FC Bayern München hat sich auf dem Weg zum historischen Titel-”Triple” keine Blöße gegeben und zum 15. Mal den DFB-Pokal gewonnen. Finalgegner Werder Bremen war gegen die überlegenen Bayern zumeist chancenlos und musste sich am Ende nach Toren von Arjen Robben, Ivica Olic, Franck Ribéry und Bastian Schweinsteiger verdient mit 0:4 (0:1) geschlagen geben.
Eine Woche nach dem Gewinn der 22. deutschen Meisterschaft machte der FCB das achte “Double” in der Vereinsgeschichte perfekt und hat nun am kommenden Samstag die große Chance sich im Finale der Champions League gegen Inter Mailand auch die europäische Krone aufzusetzen.
Robben bezwingt Elfmeter-Töter Wiese
Der Favorit aus München dominierte von Beginn an die Partie und setzte Bremen durch schöne Ballstafetten unter Druck. Arjen Robben prüfte bereits in der dritten Minute Torwart Tim Wiese mit einem satten 18-Meter-Schuss. Beim anschließenden Eckball köpfte Verteidiger Martin Demichelis nur knapp über das Tor.
Der Titelverteidiger war zumeist auf eine kompakt stehende Defensive bedacht und lauerte auf gute Kontermöglichkeiten. Zwar trauten sich die Bremer nicht wirklich oft aus der eigenen Spielhälfte heraus, in der achten Minute hätten sie allerdings durch drei Großchancen innerhalb weniger Sekunden in Führung gehen können, doch Claudio Pizarro, Torsten Frings und Aaron Hunt konnten die sich bietenden Gelegenheiten nicht nutzen.
Danach bestimmten die Münchner wieder die Partie, Ivica Olic (24.) und Arjen Robben (30.) vergaben allerdings zu nachlässig. Nach einer guten halben Stunde wurde der FCB dann doch noch für seine Bemühungen belohnt, als Arjen Robben einen von Nationalspieler Per Mertesacker verschuldeten Handelfmeter sicher zum 1:0 verwandelte (35.) Youngster Thomas Müller vergab wenige Augenblicke vor der Halbzeitpause nach Vorarbeit von Franck Ribéry eine weitere Großchance (43.).
Hugo Almeida bringt Schwung ins Spiel der Bremer
SVW-Trainer Thomas Schaaf musste zur Pause reagieren und brachte mit Hugo Almeida einen weiteren Stürmer, der die Bayern nur drei Minuten nach seiner Einwechslung fast für deren Nachlässigkeit im ersten Durchgang bestraft hätte (48.). Bremen war zwar bemüht, doch der Schwung verrebbte zu schnell wieder, sodass der FCB die Partie wieder recht schnell in den Griff bekam.
Jeglicher Widerstand der Norddeutschen erlosch spätestens in der 51. Minute, als Angreifer Ivica Olic nach einer verunglückten Abwehr von Pechvogel Per Mertesacker aus kurzer Distanz zum 2:0 abstaubte. Etwa zehn Minuten später erhöhte Franck Ribéry, der wahrscheinlich doch beim FC Bayern bleibt, nach einem schönen Konter erneut. Den Schlusspunkt in einer sehenswerten, aber teilweise zu einseitigen Partie, setzte Bastian Schweinsteiger mit einem wunderschönen Treffer, als er eine Hereingabe mit der Brust stoppte und den Ball per Direktabnahme an Tim Wiese vorbeispitzelte (83.). Der SV Werder spielte zu diesem Zeitpunkt schon seit einigen Minuten zu Zehnt, weil Kapitän Torsten Frings nach wiederholtem Foulspiel des Feldes verwiesen wurde (76.).
DFB-Pokal: Bayern München oder Werder Bremen – 8,5 Millionen fürs Gewinnen (Live im ZDF und Sky)
Am heutigen Samstag treffen der FC Bayern München und Werder Bremen zum fünften Mal in einem DFB-Pokal Finale aufeinander.
Schiedsrichter Thorsten Kinhöfer (Herne) leitet das Finale und wird um 20:00 Uhr anpfeifen. In den bisherigen Duellen behielt der Rekordmeister viermal die Oberhand. Das Endspiel 1999 in Berlin konnte allerdings Werder Bremen im Elfmeterschießen für sich entscheiden. Der aktuelle Deutsche Meister FCB steht zum 17. Mal im Endspiel des DFB-Pokals, Werder Bremen hingegen zum zehnten Mal. Rekordsieger FC Bayern ist mit 14 Titelgewinnen der erfolgreichste Klub in der Geschichte des DFB-Pokals. Die Hanseaten gewannen bislang sechsmal den Pokal und sind damit hinter Bayern das zweitbeste Team.
Der Sieg im Cup ist dieses Jahr besonders Attraktiv: Erhält der Gewinner des DFB-Pokals aufgrund des Fernsehvertrages des Deutschen Fußball Bundes mit der ARD, dem ZDF und Sky 6,119 Millionen Euro. Das sind noch einmal 304000 Euro mehr als in der vergangenen Saison. Zusätzlich erhält der Sieger eine Prämie von 2,5 Millionen Euro, wobei der Finalist mit 2,0 Millionen Euro noch ein stattliches Trostpflaster bekommt.
