Bayern gegen Inter ohne Wesley Sneijder?
Wie es scheint wird Inter Mailand im Endspiel der Champions League auf die Dienste von Wesley Sneijder verzichten müssen. Der Spielmacher der Italiener hat sich im Endspiel des nationalen Pokalfinales gegen AS Rom verletzt.
Aufgrund einer Oberschenkelverletzung wurde der niederländische Nationalspieler noch in der letzten Minute des laufenden Finalspiels des Copa Italias ausgewechselt. Allem Anschein nach wird Sneijder nicht bis zum Finale der Champions League in Madrid wieder fit sein. Auch Coach José Mourinho macht sich große Sorgen um seinen Mittelfeldstrategen und sagte, dass man noch drei Spiele vor sich hätte und er derzeit nicht wisse, wann Sneijder wieder zurück sein wird.
Am Mittwochabend haben die Mailänder bereits zum sechsten Mal den italienischen Pokal für sich entschieden und haben in der italienischen Meisterschaft beste Karten diese zu gewinnen. Für Inter rückt das Triple immer näher.
FC Bayern München: Ribéry-Sperre in der Champions League wird nicht aufgehoben
Die Sperre, die von der UEFA gegen Franck Ribéry erhoben wurde bleibt bestehen. Die UEFA hat heute die Sperre über drei Spiele in der Champions League für Ribéry bestätigt.
Die Bayern haben unterdessen angekündigt rechtliche Schritte gegen die Maßnahme einzuleiten. Man ist bei den Münchnern der Meinung, dass es sich bei dem Foul nicht um ein solch hartes Foul handeln würde als, dass man Ribéry mit einer Strafe von drei Spielen belegen müsse.
Franck Ribéry hatte in dem Hinspiel des Champions-League Halbfinals zwischen Olympique Lyon gegen den FC Bayern München nach einem Foulspiel die Rote Karte gesehen. Die UEFA hatte daraufhin eine Sperre für Ribéry von drei Spielen verhängt, gegen die sowohl der Spieler als auch der FC Bayern Berufung eingelegt haben. Die UEFA bleibt allerdings bei ihrem Urteil und bestätigt dieses heute.
Inter Mailand hat auch das Triple im Visier
In der italienischen Meisterschaft führt Inter Mailand die Tabelle mit zwei Punkten vor AS Rom an. Es sind noch zwei Spieltage zu absolvieren. Bei zwei weiteren Siegen hätten die Mailänder den ersten Teil des Triples mit dem Gewinn der Meisterschaft erreicht.
Der nächste Teil zum Erreichen des Triples kommt dann mit dem italienischen Pokalfinale auf Inter Mailand zu. Ausgerechnet der Tabellen-Zweite der Serie A, AS Rom, ist der Gegner im Finale. Für Rom ist durchaus noch das Double drin, sollten die Mailänder noch eine Niederlage in der Liga einfahren und die Roma hingegen ihre beiden verbleibenden Spiele gewinnen, dann ist Rom Meister.
Zum Showdown wird es dann im Champions League-Finale zwischen FC Bayern München und Inter Mailand kommen. Vielleicht entscheidet sich in diesem Spiel welche der beiden Mannschaften nicht nur die Champions League gewinnt, sondern das Triple erreicht.
FC Bayern München kann zum ersten Mal das Triple holen
Der FC Bayern München hat sich am Samstag die Deutsche Meisterschaft zu 99,9 Prozent gesichert. Es gibt für die Schalker nur noch eine theoretische Chance die Meisterschale zu erhalten. Dazu müssten die Bayern im letzten Ligaspiel verlieren und die Schalker gewinnen. Allerdings müssen die Schalker dazu das Torverhältnis von 17 Toren Unterschied wett machen, was als äußerst unwahrscheinlich gilt.
Für den FC Bayern München ist damit der erste Teil des Triple-Gewinns erledigt. Der zweite Teil wird am 15. Mai folgen, wenn der FC Bayern München gegen Werder Bremen im Finale des DFB-Pokals antritt. Wenn die Münchner auch diese Partie für sich entscheiden kommt es nur eine Woche später in Madrid zum Showdown. Sollten die Münchner dieses Speil auch gewinnen, dann haben die Bayern die historische Chance das Triple bestehend aus Deutscher Meisterschaft, DFB-Pokal und Champions League für sich zu entscheiden.
Bei all den vielen Erfolgen, die der FC Bayern München in den vergangenen 50 Jahren erreichen konnte hat es der Klub aus Süddeutschland noch nie geschafft das Triple an die Isar zu holen. Die Titel sind in diesem Jahr greifbar nahe. Da stellt sich nur noch die Frage, wer soll diese extrem starke Mannschaft aus München überhaupt noch stoppen?
FC Bayern München: Das Triple in vier Spielen möglich
Der FC Bayern München spielt nach anfänglichen Schwierigkeiten eine sehr starke Saison. Vor ein paar Tagen haben sich die Bayern eindrucksvoll bei Olympique Lyon durchgesetzt und auch das zweite Halbfinalspiel in der Champions League gewonnen.
Damit stehen die Münchner im Endspiel der Champions League und treffen dort auf Inter Mailand. Nur noch ein Sieg und sie können die höchste Krone der europäischen Vereinswettbewerbe aufsetzen. Damit aber nicht genug, der FC Bayern steht schon seit Wochen als Finalist im DFB-Pokal fest. Dort werden die Bayern auf Werder Bremen treffen. Gehen sie siegreich vom Feld wäre auch hier der Pokal drin.
In der Bundesliga führen die Bayern schon seit ein paar Wochen die Tabelle an. Die Führung ist allerdings denkbar knapp, sitzen die Schalker den Münchnern doch punktgleich im Nacken. Nur ein Punktverlust und die Bayern könnten auf Platz zwei abrutschen. Allerdings haben sie durch die dreizehn mehr geschossenen Tore ein sicheres Polster, so dass sie bei Punktgleichheit sicherlich als Deutscher Meister aus der Saison 2009/10 hervorgehen. Es ist also angerichtet, die Bayern müssen nur noch viermal gewinnen und drei Titel sind in München.
Gefoulter Lisandro Lopez entlastet Franck Ribéry
Der französische Nationalspieler Franck Ribéry hat jetzt Beistand zu seiner Sperre von Lisandro Lopez bekommen. Als Tätlichkeit hätte Lopez das Foul nicht wahrgenommen. Sogar die UEFA-Statuten lassen letzte Zweifel an dem Urteil zu.
Der FC Bayern München und Franck Ribéry werden Einspruch gegen die von der UEFA auferlegte Sperre gegen den Franzosen einlegen. Im Hinspiel der Champions League Halbfinal-Partie Bayern München gegen Olympique Lyon wurde Ribéry nach einen durchschnittlich harten Foul völlig überraschend mit einer Roten Karte vom Platz gestellt. Im Nachhinein hat die UEFA ihn mit einer Sperre von drei Spielen belegt.
Jetzt bekommt Ribéry sogar Unterstützung vom Gefoulten selbst. Lopez hat gegenüber der Zeitung „Équipe“ gesagt, dass er dem französischen Nationalspieler keine böse Absicht unterstellen würde. Beide wären zum Ball gegangen und er wäre eben früher da gewesen. Bei dem Foul hat sich Lopez auch keine Verletzung zugezogen, so dass er bis zum Ende durchspielen konnte.
Nach den Statuten der UEFA gibt es auch die Möglichkeit das Foul nicht als Tätlichkeit einzuordnen, denn diese würde nur vorliegen, wenn dem Gegenspieler eine harte Attacke abseits des Balles zugefügt wird. Ribérys Foul würde jedoch auf eine andere Richtlinie passen, die aussagt, dass ein Spieler ein grobes Foul begeht, wenn er im Kampf um den Ball übermäßig hart einsteigt. Hier wäre eine Mindestsperre von einem Spiel vorgesehen.
Inter Mailand im Champions League-Finale nach Niederlage in Barcelona
In der zweiten Champions League-Halbfinal-Partie trafen FC Barcelona und Inter Mailand aufeinander. Nach dem Anpfiff legten beide Mannschaften engagiert los. Barcelona war zu Beginn das spielbestimmende Team. Mailand hat lediglich Kontervorstöße genutzt. Die Katalanen präsentierten sich anfangs sehr nervös.
In der 9. Minute hat Thiago Motta nach einem Foul die Gelbe Karte gesehen. In den ersten 15. Minuten ist Inter Mailand kaum über die Mittellinie gekommen. Barcelona konnte sich immer mehr gefährliche Torchancen erspielen. In der 23. Minute kam Pedro zu einer Großchance, die er aber nicht verwerten konnte, der Ball flog knapp am Tor vorbei.
Erst in der 25. Minute hat sich Inter vor dem Tor der Katalanen gezeigt, die anschließende brachte den Italienern nichts ein. Pedro Rodriguez hat in der 26. Minute eine Gelbe Karte nach einem Foul gesehen, direkt in der nächsten Aktion hat Thiago Motta nach einem Foul die Rote Karte gezeigt bekommen.
Messi kam in der 32. Minute zu einer guten Torgelegenheit, die Cesar aber vereiteln konnte. Kurz darauf hat Julio Cesar die Gelbe Karte wegen Zeitspiels gesehen. Barcelona spielte weiterhin stark. Die erste Halbzeit war ein Spiel auf ein Tor. Nach einem Foul an Messi hat Chivu in der 43. Minute die Gelbe Karte gezeigt bekommen. Zur Halbzeitpause stand es weiterhin 0:0.
Nach der Pause sind die Mailänder verändert ins Spiel zurückgekommen. Für Milito ist Maxwell neu im Spiel. Das Spiel verlief weiterhin unverändert: Barca stürmte an und Inter beschränkte sich aufs Verteidigen.
In der 62. Minute gab es einen Doppelwechsel bei Barcelona er tauschte Ibrahimovic für Krkic und Jeffren kommt für Busquets. Auch auf Seiten der Italiener wurde gewechselt, in der 67. Minute kam Muntari für Sneijder ins Spiel. Barcelona hatte keine Ideen um das Abwehrbollwerk der Mailänder zu durchbrechen.
In der 82. Minute hatte Krkic das 1:0 auf dem Kopf, traf aber das Tor nicht. Kurz darauf in der 84. Minute konnte Pique das 1:0 für Barca erzielen. Die Katalanen haben gerade nach dem Tor noch einmal richtig aufgedreht, konnte aber nicht zum zweiten Tor gelangen. Damit steht Inter Mailand als zweiter Finalteilnehmer im Endspiel der Champions League fest.
UEFA-Sperre: Einspruch von FC Bayern München und Franck Ribéry
Nachdem der FC Bayern München seit gestern zum ersten Mal seit 2001 im Finale der Champions League steht scheint in München vieles auf dem rechten Weg zu sein. Lediglich die Personalie Ribéry macht den Bayern dieser Tage etwas Sorgen.
Der Franzose hat im Halbfinal-Hinspiel nach einem harten Foul völlig überraschend die Rote Karte gesehen. Die UEFA wollte sich mit einer Entscheidung über die Dauer einer Spielsperre bis nach dem Rückspiel warten. Heute am Mittwoch hat die UEFA nun bekannt gegeben, dass man Ribéry aufgrund seines Fouls mit einer Strafe von drei Spielen Sperre belegen werde.
Der FC Bayern München und Franck Ribéry haben gegen dieses Urteil postwendend Berufung eingelegt. Jetzt ist es an der UEFA das Urteil nochmals zu überprüfen und gegebenenfalls zu korrigieren. Die Chancen auf eine Änderung der Strafe ist allerdings gering, da in Vergangenheit nach einem Einspruch selten eine Änderung des Urteils erfolgte.
UEFA-Fünfjahreswertung: Deutschland vor Italien!
In der UEFA-Fünfjahreswertung ist Deutschland an Italien vorbeigezogen. Die Wertung ist entscheidend über die Anzahl der Startplätze der einzelnen Landesverbände bei den Wettbewerben der UEFA. Dadurch, dass der FC Bayern München in das Finale der Champions League eingezogen ist konnte Deutschland sich jetzt an Italien vorbei auf den dritten Platz schieben.
Sollten die Mailänder ihr Halbfinalspiel in der Champions League gegen den FC Barcelona nicht gewinnen, dann bleibt Deutschland auf dem dritten Platz der Fünfjahreswertung. Deutschland hat in dieser Spielzeit die meisten Punkte unter den Nationen geholt. Die deutschen Mannschaften waren überaus erfolgreich und neben den Bayern haben auch die Hamburger noch die Chance das Finale des UEFA-Wettbewerbs in dem sie spielen zu erreichen.
Mit Beginn der Saison 1980/81 wurde von der UEFA die Fünfjahreswertung eingeführt aufgrund der festgelegt wird wieviele Startplätze die einzelnen Länder in der Champions und Europa League erhalten. Jeder Verein erhält für Siege, Unentschieden und das Erreichen bestimmter Endrunden-Abschnitte Punkte. Aus diesen Punkten wird dann eine Punktzahl errechnet aufgrund der ein Verband in einem bestimmten Wettbewerb die entsprechenden Startplätze zugesprochen bekommt. Deutschland würde allerdings aufgrund des Regulariums den weiteren Champions League-Startplatz erst in der Saison 2011/12 erhalten.
Franck Ribéry: 3 Spiele Sperre in Champions League
Die UEFA hat entschieden, dass Franck Ribéry drei Spiele Sperre erhält. Thomas Partl, Leiter der Kontroll- und Disziplinarkommission der UEFA, hat am Mittwoch bekannt gegeben, dass Ribéry über die laufende Champions League-Saison hinaus gesperrt wird.
Damit fehlt Ribéry den Münchnern im wohl wichtigsten Spiel der Saison. Das Finale der Champions League am 22. Mai in Madrid wird ohne die Beteiligung von Franck Ribéry stattfinden. Im Halbfinal-Hinspiel der Münchner gegen Lyon hat der französische Nationalspieler ein rüdes Foul an seinem Gegenspieler aus Lyon verübt, das mit einer roten Karte geahndet wurde.
Die Münchner haben ab jetzt drei Tage Zeit gegen das Urteil der UEFA Einspruch einzulegen. Allerdings ist der Erfolg eines Einspruchs sehr fraglich. In der Vergangenheit haben Einsprüche gegen Urteile der UEFA selten Erfolg gehabt.
