Eintracht Frankfurt: Wechselt Michael Skibbe zu Twente Enschede?
Twente Enschede hat gerade erst seinen Trainer verloren, schon werden Stimmen laut, dass die Niederländer den Coach der Eintracht Frankfurt verpflichten wollen. Von Seiten Skibbes wurde diese Information als Gerücht abgetan. Er hat im „Hessischen Rundfunk“ im Rahmen eines Interviews gesagt, dass an den Gerüchten rein gar nichts dran wäre. Er würde die kommende Saison zu 100 Prozent der Eintracht-Trainer sein.
Joop Munsterman, Präsident von Enschede, hat laut Angaben des Klubumfelds den Frankfurter Trainer ganz oben auf seiner Wunschliste. Bereits vor zwei Jahren soll Twente Interesse an einer Verpflichtung Skibbes gehabt haben, die damals daran gescheitert ist, dass Galatasaray Istanbul eine bessere Offerte abgegeben hat.
Trainer Skibbe könnte aufgrund des besser dotierten Angebots der Niederländer eventuell doch noch schwach werden. Die Frankfurter können, wollen sie ihrer Philosophie treu bleiben, das Salär des Trainers nicht weiter erhöhen. Heribert Bruchhagen würden Skibbe wahrscheinlich eher ziehen lassen, als für den Kontrakt mit dem Trainer Schulden zu machen.
Ribéry kurz vor der Vertragsverlängerung?
Der französische Dribbelkünstler Franck Ribéry wollte eigentlich nach der Saison zu einem großen spanischen Verein wechseln, am liebsten zu Real Madrid um im Ensemble der Stars auf ganz großer Bühne spielen zu können. Allerdings scheint sich die Situation aufgrund der Probleme in letzter Zeit grundlegend geändert zu haben.
Zuerst geisterte die Lolita-Affäre um Ribéry durch die Presse, danach folgten die Rote Karte im Halbfinale der Champions League und die anschließende Sperre für das Finale am 22. Mai in Madrid. Der Verein hat sich in dieser Situation leidenschaftlich um Ribéry gekümmert und ihn damit möglicherweise zu einem Kurswechsel bewogen.
Bereits auf der Meisterfeier am Marienplatz schien es so, als würde Ribéry, inmitten eines Meers aus Freude, seine Vertragsverlängerung bei Bayern München bekanntgeben. Daran wurde er aber in letzter Sekunde von Präsident Uli Hoeneß gehindert. In einem nachfolgenden Interview zeigte sich Hoeneß ausgesprochen positiv gestimmt, was eine Vertragsverlängerung von Ribéry bei Bayern anbelangt. Es darf also berechtigerweise auf einen Verbleib des Franzosen in München gehofft werden.
Guti wechselt zu Galatasaray Istanbul
Nachdem der Deutsche Christoph Metzelder sein nur kurzes Madrid-Abenteuer unrühmlich beendet hat und in der kommenden Saison bei Schalke spielen wird, verlässt nun auch eine echte Gröβe von Real den Verein. Wie die spanische Sportzeitung “Marca” verlauten lässt, wird der Mittelfeldspieler José María Gutiérrez Hernández, kurz Guti genannt, in die Türkei zu Galatasaray wechseln und dort seine Karriere beenden. Der 13-malige spanische Nationalspieler (3 Tore) wird damit nicht wie angenommen zu einem der vermeintlich groβen Clubs nach Italien gehen, sondern seine Arbeit in der Türkei fortsetzen.
Guti wechselt allerdings zu keinem ihm ganz unbekannten Trainer in die Türkei. Bei dem Deal soll Frank Rijkaard, ein alter Bekannter, die Hände mit im Spiel gehabt haben. Der hat alles daran gesetzt Guti in seinen Spielerkader zu bekommen.
Guti war über Jahre hinweg bei den Madrilenen eine echte Gröβe und galt als “Zweiter Mann” hinter Raúl. Der 33-jährige Guti spielte jedoch in den Planungen von Trainer Pellegrini keine Rolle mehr.
Ibrahimovic für 40 Millionen zurück nach Italien?
Die italienische Zeitschrift „Tuttosport“ berichtet über einen möglichen Transfer des Schwedens Ibrahimovic zurück in die italienische Liga. Bekanntlich fühlt sich Ibrahimovic in Barcelona nicht mehr wohl. Zu gespannt ist sein Verhältnis zu Trainer Pep Guardiola und dem Präsidenten des Vereins, Juan Laporta.
Problemtisch stellt sich die Verhandlungsbasis dar, da Juventus Turin nur bereit ist zwischen 35 und 40 Millionen Euro für den Schweden zu zahlen. Barcelona jedoch hatte damals 45 Millionen plus den Nationalstürmer Samuel Eto’o aus Kamerun, der als Dreingabe zu Inter wechselte, in Ibrahimovic investiert.
Zlatan Ibrahimovic spielte schon in den Spielzeiten 2004 bis 2006 bei Juve, bevor er wegen eines Betrugsskandals zu Inter nach Mailand wechselte. Seinerzeit war der Kauf von Ibrahimovic für Barca bis dato eine der gröβten Investitionen in einen Spieler.
Die Italiener sind sich dennoch sicher, dass sie den langen Schweden für weniger zurückhaben können.
Chelsea blättert 40 Millionen für Higuaín hin
Wie aus der englischen Presse zu erfahren ist, ist der englische Spitzenclub FC Chelsea, bei dem auch der deutsche Kapitän der Nationalmannschaft Michael Ballack unter Vertrag steht, bereit 40 Millionen Euro für den Argentinier Gonzalo “Pipita” Higuaín auf den Tisch zu legen.
Laut dem “Daily Telegraph” befindet sich der englische Club schon in der Einkaufsphase für die kommende Saison. Kürzlich erst waren die Engländer mit der finanziellen Unterstützung ihres russischen Präsidenten und Mäzens Roman Abramovich bereit für den Spanier Fernando “Niño” Torres, der beim FC Liverpool spielt, knapp 80 Millionen zu zahlen. Jetzt hat sich das Augenmerk auf Higuaín gerichtet – neben Cristiano Ronaldo einer der effektivsten Spieler bei Real Madrid. In der Saison 2008/2009 schoss er für die Spanier 22 Liga-Tore.
Für Abramovich scheint er die Summe wert. Vor allem langfistig gesehen ist der erst 22 Jahre alte Higuaín, der früher beim argentinischen Spitzenclub River Plate spielte, eine gute Investition. Das Jahresgehalt des Argentiniers soll sich auf 4,5 Millionen Euro belaufen.
Schmeichel und Park Ji-Sung auf dem Weg nach Bayern
Noch hat der FC Bayern alle Trümpfe in der Hand das Triple selbst zu schaffen. Es könnte die erfolgreichste Saison der Vereinsgeschichte werden, doch Trainer Van Gaal denkt schon an die kommende Saison.
Auf einigen wichtigen Posten sucht er schon nach Verstärkung. Wie aus der englischen Presse zu erfahren ist, ist der FC Bayern an Kaspar Schmeichel, dem Sohn des legendären dänischen Torwarts Peter Schmeichel und an dem Koreaner Park Li Sung interessiert. Laut dem “Daily Mirror” könnte Kaspar Schmeichel seines derzeitigen Club Notts County, der gerade Meister in der vierten englischen Division wurde, für eine Ablöse von ca. 2 Millionen Euro in Richtung München verlassen.
Auf Park Li-Sung, einen Schlüsselspieler bei Manchester United, sind die Bayern laut der Daily Mail ebenfalls scharf. Für ihn wären sie bereit angeblich sogar 7 Millionen Pfund (etwa 8 Millionen Euro) zu zahlen. Ob es sich bei den Meldungen um ernsthafte Absichten oder nur um Gerüchte handelt bleibt abzuwarten. Es gab bislang weder Dementis noch Zustimmungen seitens der Bayern-Führung.
