Hamburger SV: Interesse an Xherdan Shaqiri
Der Hamburger SV hat möglicherweise das nächste Talent an der Angel. So sollen sich die Norddeutschen für die Dienste von Xherdan Shaqiri vom FC Basel interessieren. Der 19jährigen gilt als eines der größten Talente der Schweiz und wird von zahlreichen Vereinen umworben.
Hamburger SV: Eljero Elia zum FC Chelsea?
Der Hamburger SV hat einen radikalen Umbruch eingeleitet und unter Ära vom neuen Sportdirektor Andresen bereits acht Spieler abgegeben. Laut Medienberichten soll sich nun der FC Chelsea für Eljero Elia interessieren und bereit sein 20 Millionen Euro zu zahlen.
Hamburger SV: Michael Oenning bleibt Chefcoach
Laut übereinstimmenden Medienberichten wird der Chefcoach beim Hamburger SV auch in der kommenden Saison Michael Oenning heißen. Bei einem Blitzbesuch in der Hansestadt soll sich der künftige Sportdirektor mit dem aktuellen Interimstrainer geeinigt haben.
Vier Trainer auf Abruf in der Bundesliga
Eine solche Situation gab es in der Geschichte der Bundesliga bislang noch nie. Gleich vier Trainer stehen an diesem Spieltag auf der Kippe, wobei besonders über einen Rauswurf von Felix Magath beim FC Schalke 04 spekuliert wird.
Historischer Derbysieg für den FC St. Pauli
Nach dem Bundesligaspiel zwischen dem Hamburger SV und dem FC St. Pauli befand sich die Hansestadt im Ausnahmezustand. Die Kiezkicker hatten in einem Nachholspiel der Fußball-Bundesliga den großen Rivalen HSV mit 1:0 geschlagen. Dabei standen zwei Spieler des FC St. Pauli besonders im Mittelpunkt. Einerseits konnte sich Gerald Asamoah als Torschütze des ersten Pflichtspielerfolges seit dem Jahr 1977 feiern lassen und andererseits feierte der junge Benedikt Pliquett sein Bundesliga-Debüt im Tor und hielt dabei überragend.
Netter Nebeneffekt des Abends war, dass der in der Rückrunde noch ungeschlagene FC St. Pauli die Führung in der Rückrunden-Tabellen übernehmen konnte. Außerdem kletterten die Kiezkicker auf den elften Rang und konnten den Abstand zum Relegationsplatz auf fünf Punkte vergrößern. Für den Hamburger SV ist die Niederlage natürlich ein herber Rückschlag, hätte man doch endlich Kontakt zu den Europa League-Plätzen herstellen können.
Public Viewing beim Nordderby zwischen dem HSV und St. Pauli
Heute Abend wird Hamburg wieder im Fußball-Fieber sein. Das vor zehn Tagen ausgefallene Nordderby wird am heutigen Mittwoch nachgeholt und der Sieger des heutigen Abends konnte sogar die Führung in der Rückrundentabelle der Bundesliga übernehmen. Damit wird schon deutlich, dass beide Mannschaften einen sehr guten Start in die Rückrunde geschafft haben, so kann der HSV ein wenig in Richtung Europa League-Plätze schauen, während der FC St. Pauli den Abstand zu den Abstiegsrängen ein wenig vergrößern konnte. Gerade die wichtigen Duelle gegen unmittelbare Konkurrenten haben die Kiezkicker erfolgreich gestalten können.
Für den heutigen Abend haben sich die Verantwortlichen des FC St. Pauli etwas Besonderes einfallen lassen. Da das Derby immerhalb kürzester Zeit ausverkauft war, wird es heute Abend Public Viewing am Millerntor geben. Bis jetzt rechnet man mit rund 22.000 Fans in St. Pauli.
Hamburger SV – FC St. Pauli: Aufstellung zu Nordderby
An diesem Wochenende befinden sich bestimmte Regionen in Deutschland im Derby-Fieber. Zunächst treffen am heutigen Abend Borussia Dortmund und der FC Schalke 04 aufeinander. Morgen wird Berlin Kopf stehen, wenn Hertha BSC den Rivalen Union Berlin empfängt und am Sonntag herrscht in Hamburg der Ausnahmezustand, wenn der Hamburger SV auf den FC St. Pauli trifft. Das Überraschendste an diesen Derbys ist, dass es fast überall einen klaren Favoriten gibt, so auch in Hamburg. Während der HSV eigentlich nichts gewinnen kann, wären St. Pauli mit einem Sieg die Schlagzeilen sicher. Für beide Mannschaften geht es zudem um sehr viel. Der HSV möchte seine Chancen auf das internationale Geschäft wahren und die Kiezkicker sich weiter Luft im Abstiegskampf verschaffen. Sollte das Spiel wie in der Hinrunde enden (1:1), wäre keinem Team wirklich geholfen.
Hamburger SV – FC St. Pauli: Aufstellung zu Nordderby
Hamburger SV: Rost – Demel, Mathijsen, Westermann, Aogo – Jarolim, Zé Roberto – Ben-Hatira, Elia – van Nistelrooy, Petric
FC St. Pauli: Kessler – Thorandt, Zambrano, Gunesch, Oczipka – Boll, M. Lehmann – Bartels, Takyi, M. Kruse – Asamoah
Hamburger SV – FC Bayern München: Aufstellung und Vorschau (Livestream und Live im TV bei sky)
Der HSV ist aktuell fünfter in der Tabelle und gewann letztes Wochenende gegen Mainz 05, zu diesem Zeitpunkt noch Tabellenführer, mit 1:0. Dem Hamburger SV fehlen Aogo (Schambeinentzündung), Diekmeier (Fersenentzündung), Castelen (Knie-OP) und Elia. Das Hamburger-Tor wird trotz aller Spekulationen und den Andeutungen von Armin Veh Frank Rost hüten. Eine neue Chance wird Piotr Trochowski bekommen, er wird hinter den Spitzen mit van Nistelrooy und Guerrero agieren. Ex-Bayern Profi Zé Roberto erwartet ein attraktives Spiel: „Viele andere Mannschaften spielen bei uns im Stadion sehr defensiv. Das werden die Bayern nicht machen. Daher werden sich für beide Teams Räume ergeben, sodass es ein attraktives Spiel werden wird.“
FCB-Trainer Louis van Gaal muss weiter Ribery (Außenbandriss), Robben (Muskelriss), van Bommel (Faszienriss im Knie) und Klose (Muskelfaserriss) verzichten. Der Einsatz der beiden ehemaligen HSV-Profis Olic (Nasenbeinbruch) und van Buyten (Rückenprobleme) ist fraglich. „Ich weiß nicht, ob sie spielen können”, so van Gaal am Donnerstag. Mittelfeld-Chef Bastian Schweinsteiger ist wieder komplett fit, neben ihm wird wohl Andreas Ottl beginnen. Anatoliy Tymoshchuk darf in der Innenverteidigung auflaufen, Martin Demichelis wird erneut nur zuschauen. Hamit Altintop gibt sich siegessicher: „Ich freue mich auf das Spiel. Wir Spieler können ein Zeichen setzen, können sagen, hey, wir sind nicht umsonst hier. Hamburg hat eine gute Qualität, ist aber nicht so konstant und gerne mal leichtsinnig. Das können wir ausnutzen, aber nur wenn wir wie in den letzten Spielen als Einheit auftreten und mutig nach vorne spielen.” Der FC Bayern muss weiter punkten um das Ziel, sechs Punkte Rückstand auf den Tabellenführer vor der Winterpause, noch erreichen zu können. Das 3:0 am letzten Wochenende gegen Hannover 96 war ein erster Schritt.
Voraussichtliche Aufstellung:
Hamburger SV: Rost – Benjamin, Westermann, Mathijsen, Jansen – Rincon – Kacar, Zé Roberto – Trochowski – Guerrero, van Nistelrooy
Trainer: Veh
FC Bayern München: Butt – Lahm, Tymoshchuk, Badstuber, Pranjic – Ottl, Schweinsteiger – Hamit Altintop, Kroos, T. Müller – Gomez
Trainer: van Gaal
HSV: Kommt Lucio von Inter Mailand?
Im zarten Alter von 32 Jahren macht sich Lucio so langsam Gedanken über sein Karriereende. Am liebsten würde er diese in der Bundesliga beenden, wo er jahrelang für Bayer Leverkusen und Bayern München aktiv war. Zum Abschluss könnte es Lucio zum HSV ziehen.
Denn wie „Calciomercatoweb.it“ berichtet, steht Lucio bei den Hanseaten auf der Wunschliste. Knapp 13 Millionen Euro würden die Rothosen für den brasilianischen Nationalspieler von Inter Mailand auf den Tisch legen, wo er noch Vertrag bis 2012 hat. Eine stolze Summe für einen 32-Jährigen.
Da passt es ins Bild, dass sich Ze Roberto erst kürzlich in der „Sport Bild“ zu einem möglichen Transfer von Lucio äußerte: „Wenn der HSV die Möglichkeit bekommen sollte, ihn zu verpflichten, sollte der Klub es tun. Er ist noch immer einer der besten Abwehrspieler der Welt.“
Doch macht ein Wechsel Sinn? Die Hamburger haben erst im Sommer viel Geld für Heiko Westermann bezahlt, der zusammen mit Joris Mathijsen die Innenverteidigung bildet. Zudem wäre das Geld in einen jüngeren Spieler mit mehr Perspektive vielleicht besser angelegt.
Die jüngere Geschichte hat aber gezeigt, dass man beim HSV auch durchaus auf Altstars setzt, wie die Verpflichtung von Ruud van Nistelrooy gezeigt hat.
Hamburger SV gegen 1. FC Kaiserslautern – Aufstellungen und Vorschau (7. Spieltag live bei sky)
Der Hamburger SV ist nach einem super Saisonstart mittlerweile vier Spiele ohne Sieg. Zuletzt verlor man das Nord-Derby gegen den SV Werder Bremen nach einer tollen Aufholjagd trotzdem mit 2:3. Coach Armin Veh ist immer noch auf der Suche nach dem passenden Spielmacher. Die Akteure Elia, Trochowski und Guerrero enttäuschten zuletzt. Daher wird erwartet, dass Veh das System gegen den FCK leicht verändern könnte und zu einem System mit zwei Spitzen zurückkehrt. Am Samstag fehlen werden Aogo (Schambeinentzündung), Stepanek (Kreuzbandriss), Castelen (Knie-OP), Guerrero (Achillessehnenbeschwerden), Petric (Riss der Plantarissehne), Son (Mittelfußbruch) und Torun.
Der 1. FC Kaiserslautern liegt mit sieben Punkten aus den ersten sechs Partien im Mittelfeld der Liga. Würde man dort am Ende der Saison 2010/2011 stehen, wäre Mannschaft und Verantwortlichen wohl zufrieden. Um diese Position zu halten muss der FCK nach vier sieglosen Spielen wieder einen Dreier einfahren. Ob das gegen die Hanseaten gelingt darf bezweifelt werden. In Hamburg fehlen werden Simunek (Leisten-OP), Amri (Außenbandanriss) und Rivic (Trainingsrückstand).
Voraussichtlichen Aufstellungen:
Hamburger SV: Rost – Demel, Westermann, Mathijsen, Zé Roberto – Jarolim, Kacar – Pitroipa, Jansen – Choupo-Moting, van Nistelrooy
Trainer: Veh
1. FC Kaiserslautern: Sippel – Dick, Amedick, Rodnei, Jessen – Tiffert, Bilek, Moravek, Ilicevic – Nemec, Lakic
Trainer: Kurz
