DFB-Pokalfinale: Titelverteidigung gegen Triple-Traum (live bei Sky und ZDF)
Das Endspiel des DFB-Pokals in Berlin zwischen Werder Bremen und Bayern München steht kurz bevor und langsam ist die Spannung auch bei den Verantwortlichen der beiden Vereine zu spüren.
Bayern-Trainer Louis van Gaal freut sich schon auf sein erstes Pokalfinale in Deutschland und sagte auf der heutigen Pressekonferenz: „Wir sind hier. Darum denke ich, es ist besser zu gewinnen als zu verlieren. Ich habe schon in Holland und Spanien den Pokal gewonnen. Dort ist der Pokal aber nicht so wichtig, und Hermann Gerland hat mir von der rießigen Atmosphäre erzählt. Nach der letzten Woche sind alle Spieler fit. Nur Christian Lell und Mehmet Ekici sind verletzt und in München geblieben.“
Auch Bayern-Sportdirektor Christian Nerlinger gibt sich optimistisch: „Jeder, der die Atmosphäre in Berlin schon einmal miterlebt hat, weiß, dass es etwas Besonderes ist. Hier kann man aus einer guten Saison eine sehr gute machen. Wir wollen drei Titel holen und darum natürlich auch den Pokal gewinnen.“
Natürlich hat auch der SV Werder vor die gute Rückrunde mit einem Titel zu krönen. Trainer Thomas Schaaf zeigt sich dabei von der Spielstärke des Gegners nicht unbeeindruckt: „Bayern hat eine hervorragende Saison gespielt. Sie haben zum Schluss viel Selbstvertrauen getankt. Wir können uns morgen auf ein spannendes und unterhaltsames Spiel freuen, das wir gewinnen wollen. Ich denke, Bayern hat im Champions-League-Finale gegen Inter gute Chancen.”
Als vermeintlicher Außenseiter geht Werder ohne großen Druck in das Spiel. Das sieht auch Werder-Sportdirektor Klaus Allofs so: „Es gibt keine negative Anspannung, da beide Klubs schon etwas erreicht haben. Letztes Jahr mussten wir gegen Leverkusen gewinnen, um ins internationale Geschäft einzuziehen. Die Bayern sind bereits Meister – das sind beste Voraussetzungen für ein gutes Spiel.”
Werder Bremen schaltete auf dem Weg ins Finale Union Berlin, den FC St. Pauli, Kaiserslautern, die TSG Hoffenheim und den FC Augsburg aus.
Bayern München setzte sich gegen Neckarelz, Rot-Weiß Oberhausen, Eintracht Frankfurt, Greuther Fürth und Schalke 04 durch.
Das Spiel wird am Samstag um 20 Uhr angepfiffen und live im ZDF und auf Sky übertragen. Schiedsrichter der Partie ist Thorsten Kinhöfer.
Einigung zwischen Ribery und Bayern München steht kurz bevor
Das monatelange Wechseltheater um Bayerns Superstar Franck Ribery hat aller Voraussicht ein Ende gefunden. Nach einem Jahr voller Rückschläge und Enttäuschungen berichtet nun die „Sport Bild“, dass der Franzose beim FC Bayern bleiben will. Beim CL-Rückspiel in Lyon trafen sich die Chefetage des FC Bayern mit Ribery und seinen Beratern zu Verhandlungen.
“Wir sind in engem Kontakt mit Franck. Es ist der Eindruck entstanden, dass er seine Situation in München sehr zu schätzen weiß. Wir sehen große Chancen, dass wir seinen Vertrag verlängern können”, waren unlängst die Aussagen von Sportdirektor Christian Nerlinger. “Nach dem Endspiel in Madrid werden wir uns in aller Ruhe zusammensetzten und planen, wie die Mannschaft in der kommenden Saison aussieht.”
Der Verbleib wird Ribery mit einem fürstlichen Gehalt schmackhaft gemacht worden sein. Bei einer Verlängerung soll der Starkicker von der Isar jährlich rund 10 Millionen Euro brutto verdienen. Lediglich die von dem Franzosen geforderte Ausstiegssklausel, wonach er den Verein gegen eine festgeschriebene Ablöse vorzeitig verlassen kann, stellt noch ein Problem dar, dass in den nächsten Tagen gelöst werden soll.
Ribéry kurz vor der Vertragsverlängerung?
Der französische Dribbelkünstler Franck Ribéry wollte eigentlich nach der Saison zu einem großen spanischen Verein wechseln, am liebsten zu Real Madrid um im Ensemble der Stars auf ganz großer Bühne spielen zu können. Allerdings scheint sich die Situation aufgrund der Probleme in letzter Zeit grundlegend geändert zu haben.
Zuerst geisterte die Lolita-Affäre um Ribéry durch die Presse, danach folgten die Rote Karte im Halbfinale der Champions League und die anschließende Sperre für das Finale am 22. Mai in Madrid. Der Verein hat sich in dieser Situation leidenschaftlich um Ribéry gekümmert und ihn damit möglicherweise zu einem Kurswechsel bewogen.
Bereits auf der Meisterfeier am Marienplatz schien es so, als würde Ribéry, inmitten eines Meers aus Freude, seine Vertragsverlängerung bei Bayern München bekanntgeben. Daran wurde er aber in letzter Sekunde von Präsident Uli Hoeneß gehindert. In einem nachfolgenden Interview zeigte sich Hoeneß ausgesprochen positiv gestimmt, was eine Vertragsverlängerung von Ribéry bei Bayern anbelangt. Es darf also berechtigerweise auf einen Verbleib des Franzosen in München gehofft werden.
Uli Hoeneß: UEFA ist parteiisch! – Der Fall Franck Ribéry
Der Präsident des FC Bayern Münchens, Uli Hoeneß, ist außer sich, wegen der Bestätigung der UEFA bezüglich der Ribéry-Sperre. Hoeneß wirft der UEFA vor, dass man bei der Beurteilung des Fouls von Ribéry nicht objektiv geblieben ist.
Uli Hoeneß hat gesagt, dass in der UEFA zu viele Italiener sitzen würden, die ihre Interessen haben. Außerdem wäre der Schiedsrichter ein Italiener gewesen. Unter den Entscheidern in der UEFA wäre kein einziger Deutscher zu finden.
In der Berufungsverhandlung zu der Sperre Franck Ribérys wegen seines Fouls im Halbfinalhinspiel der Champions League hat die UEFA die Strafe von drei Spielen Sperre nochmals bestätigt. Damit fehlt der Mittelfeldstratege den Bayern im Finale gegen Inter Mailand.
Christoph Schickhardt, Sportanwalt, ist der Meinung, dass die Bayern im Recht sind, denn das Foul Ribérys wäre nur ein grobes Foulspiel und keine Tätlichkeit gewesen. Die Bayern wollen rechtliche Schritte gegen das Urteil der UEFA in die Wege leiten.
Wechselt Franck Ribéry zum FC Chelsea London?
Der FC Bayern hat bereits Verhandlungen mit Franck Ribéry über eine Vertragsverlängerung aufgenommen. Sein aktuelles Arbeitspapier bei den Bayern endet 2011. Bislang war Ribéry mehrfach mit Real Madrid in Verbindung gebracht worden. Die Madrilenen scheinen allerdings Abstand von einer Verpflichtung zu nehmen, es wird vermutet, dass die öffentlich gemachten privaten Entgleisungen des französischen Nationalspielers dazu beigetragen haben.
Der FC Chelsea scheint sich davon nicht irritieren zu lassen. Didier Drogba hat jetzt öffentlich bekundet in der „Times“, dass er sich sehr freuen würde, wenn Ribéry zu den Blues kommen würde. Er würde Ribéry noch von seiner Zeit in Guingamp kennen, dort habe der Franzose ein Probetraining absolviert, wurde aber letztendlich nicht verpflichtet.
Inwiefern Ribéry tatsächlich nach London wechselt ist jedoch offen, er hat vor kurzem erst verkündet, dass er eine Vorentscheidung getroffen hätte. Es bleibt also spannend rund um die Personalie Ribéry.
FC Bayern München: Ribéry-Sperre in der Champions League wird nicht aufgehoben
Die Sperre, die von der UEFA gegen Franck Ribéry erhoben wurde bleibt bestehen. Die UEFA hat heute die Sperre über drei Spiele in der Champions League für Ribéry bestätigt.
Die Bayern haben unterdessen angekündigt rechtliche Schritte gegen die Maßnahme einzuleiten. Man ist bei den Münchnern der Meinung, dass es sich bei dem Foul nicht um ein solch hartes Foul handeln würde als, dass man Ribéry mit einer Strafe von drei Spielen belegen müsse.
Franck Ribéry hatte in dem Hinspiel des Champions-League Halbfinals zwischen Olympique Lyon gegen den FC Bayern München nach einem Foulspiel die Rote Karte gesehen. Die UEFA hatte daraufhin eine Sperre für Ribéry von drei Spielen verhängt, gegen die sowohl der Spieler als auch der FC Bayern Berufung eingelegt haben. Die UEFA bleibt allerdings bei ihrem Urteil und bestätigt dieses heute.
Gefoulter Lisandro Lopez entlastet Franck Ribéry
Der französische Nationalspieler Franck Ribéry hat jetzt Beistand zu seiner Sperre von Lisandro Lopez bekommen. Als Tätlichkeit hätte Lopez das Foul nicht wahrgenommen. Sogar die UEFA-Statuten lassen letzte Zweifel an dem Urteil zu.
Der FC Bayern München und Franck Ribéry werden Einspruch gegen die von der UEFA auferlegte Sperre gegen den Franzosen einlegen. Im Hinspiel der Champions League Halbfinal-Partie Bayern München gegen Olympique Lyon wurde Ribéry nach einen durchschnittlich harten Foul völlig überraschend mit einer Roten Karte vom Platz gestellt. Im Nachhinein hat die UEFA ihn mit einer Sperre von drei Spielen belegt.
Jetzt bekommt Ribéry sogar Unterstützung vom Gefoulten selbst. Lopez hat gegenüber der Zeitung „Équipe“ gesagt, dass er dem französischen Nationalspieler keine böse Absicht unterstellen würde. Beide wären zum Ball gegangen und er wäre eben früher da gewesen. Bei dem Foul hat sich Lopez auch keine Verletzung zugezogen, so dass er bis zum Ende durchspielen konnte.
Nach den Statuten der UEFA gibt es auch die Möglichkeit das Foul nicht als Tätlichkeit einzuordnen, denn diese würde nur vorliegen, wenn dem Gegenspieler eine harte Attacke abseits des Balles zugefügt wird. Ribérys Foul würde jedoch auf eine andere Richtlinie passen, die aussagt, dass ein Spieler ein grobes Foul begeht, wenn er im Kampf um den Ball übermäßig hart einsteigt. Hier wäre eine Mindestsperre von einem Spiel vorgesehen.
UEFA-Sperre: Einspruch von FC Bayern München und Franck Ribéry
Nachdem der FC Bayern München seit gestern zum ersten Mal seit 2001 im Finale der Champions League steht scheint in München vieles auf dem rechten Weg zu sein. Lediglich die Personalie Ribéry macht den Bayern dieser Tage etwas Sorgen.
Der Franzose hat im Halbfinal-Hinspiel nach einem harten Foul völlig überraschend die Rote Karte gesehen. Die UEFA wollte sich mit einer Entscheidung über die Dauer einer Spielsperre bis nach dem Rückspiel warten. Heute am Mittwoch hat die UEFA nun bekannt gegeben, dass man Ribéry aufgrund seines Fouls mit einer Strafe von drei Spielen Sperre belegen werde.
Der FC Bayern München und Franck Ribéry haben gegen dieses Urteil postwendend Berufung eingelegt. Jetzt ist es an der UEFA das Urteil nochmals zu überprüfen und gegebenenfalls zu korrigieren. Die Chancen auf eine Änderung der Strafe ist allerdings gering, da in Vergangenheit nach einem Einspruch selten eine Änderung des Urteils erfolgte.
Franck Ribéry: 3 Spiele Sperre in Champions League
Die UEFA hat entschieden, dass Franck Ribéry drei Spiele Sperre erhält. Thomas Partl, Leiter der Kontroll- und Disziplinarkommission der UEFA, hat am Mittwoch bekannt gegeben, dass Ribéry über die laufende Champions League-Saison hinaus gesperrt wird.
Damit fehlt Ribéry den Münchnern im wohl wichtigsten Spiel der Saison. Das Finale der Champions League am 22. Mai in Madrid wird ohne die Beteiligung von Franck Ribéry stattfinden. Im Halbfinal-Hinspiel der Münchner gegen Lyon hat der französische Nationalspieler ein rüdes Foul an seinem Gegenspieler aus Lyon verübt, das mit einer roten Karte geahndet wurde.
Die Münchner haben ab jetzt drei Tage Zeit gegen das Urteil der UEFA Einspruch einzulegen. Allerdings ist der Erfolg eines Einspruchs sehr fraglich. In der Vergangenheit haben Einsprüche gegen Urteile der UEFA selten Erfolg gehabt.
FC Bayern München: Rummenigge ist sicher über Ribéry-Verbleib
Die Transfergerüchte um Franck Ribéry sind erst mal von Karl-Heinz Rummenigge beendet worden. Er ist davon überzeugt, dass der französische Mittelfeldspieler seinen Kontrakt mit den Münchenern, der bis 2011 läuft, auch erfüllen wird. Der Vorstandschef der Bayern sagte gegenüber der „Bild“, dass er momentan davon ausgeht, dass Ribéry bleiben wird. Er hat allerdings auch nicht ausgeschlossen, dass man mit dem französischen Nationalspieler vorzeitig das Gespräch zur Vertragsverlängerung suchen wird.
Der FC Bayern hätte immer noch das Ziel das Arbeitspapier mit dem 27-Jährigen zu verlängern. Sollte das nicht gelingen, würde das aber auch nicht bedeuten, dass man Ribéry im Sommer verkaufen wird. Rummenigge baut auf Ribéry, plant er doch für die kommende Saison mit einer Mannschaft die ihre nationalen Ziele erreichen soll und international noch konkurrenzfähiger wird.
Der Bayern-Chef sagte, dass man in Zukunft nicht ehrfürchtig nach Barcelona reisen muss, sondern mit hoch erhobenem Haupt nach Spanien fahren soll und eine Mannschaft auf Augenhöhe stellt. Franck Ribéry wäre dafür die Grundlage. Sollte Ribéry seinen Vertrag erfüllen, kann er ablösefrei zu einem anderen Verein wechseln. Diesen Sommer dürfte ein Transfer des Franzosen immer noch 50 bis 60 Millionen Euro bringen.
