Wechselt Steven Gerrard zu Real Madrid?
Wie die englische Tageszeitung “The Daily Mirror” berichtet könnte Liverpools Kapitän Steven Gerrard bald in der Primera Division bei Real Madrid sein täglich Brot verdienen. Angeblich werden die Königlichen im Sommer ihre Bemühungen um den englischen Spielmacher noch einmal verstärken und dem FC Liverpools ein Angebot in Höhe von etwa 30 Millionen Pfund (in etwa 34 Millionen Euro) unterbreiten.
Der spanische Rekordmeister hatte Gerrard bereits vor drei Jahren heiß umworben, damals lehnte der englische Nationalspieler allerdings ab, weil die Loyalität zu seinem Heimatklub einfach zu groß gewesen war. Die Tatsache, dass Liverpool in dieser Saison die Champions League Qualifikation verpasst hat und allgemein alles andere als erfolgreich in dieser Saison war, könnte Real nun in die Karten spielen und man darf gespannt sein, ob Stars wie Fernando Torres und Jamie Carragher in der nächsten Saison vielleicht auch für einen anderen Klub auflaufen werden.
FC Liverpool hat 416 Millionen Euro Schulden
Englischen Medienberichten zufolge soll der FC Liverpool einen Schuldenberg von 416 Millionen Euro angehäuft haben. Allein in der laufenden Saison beläuft sich das Defizit auf 65 Millionen Euro.
Bei dem englischen Traditionsverein brechen wohl sehr düstere Zeiten an. Die Reds befinden sich in der schwierigsten Situation in der langen Vereinsgeschichte. Besonders die Royal Bank of Scotland, hier soll Liverpool alleine 273 Millionen Euro Schulden haben, macht dem Klub großen Druck, dass bis Ende Juni mindestens 100 Millionen Pfund (115 Millionen Euro) zurückgezahlt werden.
Die Eigentümer Tom Hicks und George Gillett sind schon seit geraumer Zeit auf der Suche nach einem passenden Käufer. Mit der Suche nach dem passenden Käufer wollen sich die Beiden auch entsprechend Zeit lassen, denn zu Schleuderpreisen wollen sie die Reds auch nicht verkaufen.
Wie britische Medien berichten soll eine Bank ein Finanzierungspaket in einer Höhe von 300 Millionen Pfund bereitstellen. Die Forderung der Royal Bank of Scotland wäre somit beglichen und es wäre Geld für neue Spielertransfers vorhanden. Ob auf lange Sicht und Dauer diese Finanzstrategie tragfähig ist darf bezweifelt werden.
FC Chelsea will Fernando Torres für 80 Millionen Euro
Der Spanier Fernando Torres soll dem russischen Geldgeber des FC Chelsea Londons satte 80 Millionen Euro wert sein, womit Torres der teuerste Einkauf in der Geschichte englischer Vereine wäre. Bisheriger Rekordhalter ist Andrey Shevchenko, der für 46 Millionen Euro ebenfalls zu den Blues gewechselt ist. Neben Chelsea London soll aber auch Manchester City am Spanier interessiert sein, wobei hier äußerst solvente Scheichs die Fäden im Hintergrund ziehen.
Dass Fernando Torres einen Abschied von der Anfield Road erwägt liegt daran, dass Liverpool keine Chance mehr auf das Erreichen der Champions League im nächsten Jahr hat und sogar die Qualifikation für die Europa League spielen muss.
EL Vorschau Halbfinale: FC Liverpool gegen Atletico Madrid (Live bei Sky)
Der FC Liverpool spielt alles andere als eine gute Saison. In der Premier League steht man derzeit auf Platz sieben und in der Europa League muss man einen 0:1-Rückstand aus dem Hinspiel gegen Atletico Madrid wett machen.
Dennoch stehen die Chancen für die Reds gut, denn im eigenen Stadion werden sie von ihren Fans getrieben. Schwierig wird die Situation, wenn Atletico in Führung gehen sollte, dann muss der FC Liverpool schon drei Tore schießen um sich tatsächlich für das Endspiel zu qualifizieren.
Rafael Benitez, der kurz vor dem Absprung nach Italien steht, sagte vor dem Spiel, dass er sehr optimistisch sei, denn die Fans im eigenen Stadion an der Anfield Road würden die Mannschaft stärken. Schon gegen Lille und Benfica Lissabon hatten die Reds die gleiche Ausgangsposition und konnten sich erfolgreich durchsetzen. Das Spiel wird heute Abend live bei Sky ab 21.05 Uhr gezeigt.
Rafael Benitez von FC Liverpool nach Juventus Turin
Italienische Medien berichten, dass der Trainer vom FC Liverpool, Rafael Benitez, kurz vor einem Wechsel zu Juventus Turin steht. Liverpool wird seinem Coach keine Steine in den Weg legen, wenn dieser wechseln möchte, erläuterte die „Gazzetta dello Sport“. Für den Trainer ist damit der Weg frei um nach Italien zu wechseln.
Laut den Angaben in der Zeitung hätte sich der 50 Jahre alte Coach schon mit Juve geeinigt. Dem Vernehmen nach soll Benitez mit einem Vierjahresvertrag ausgestattet werden. Turin ist wohl bereit dem Coach 3,5 Millionen Euro jährlich zu zahlen. Außerdem wurden Prämien ausgehandelt. Für den Meistertitel und bei Qualifikation zur Champions League sollen weitere 500.000 Euro fließen.
Europa League Halbfinale: Atletico Madrid gegen FC Liverpool – ohne Liverpool-Fans (Heute live bei Sky)
Heute Abend beginnt um 21.05 Uhr das erste Halbfinalspiel der Europa League zwischen Atletico Madrid und FC Liverpool. Dabei müssen die Engländer auf einen großen Teil ihrer Fans verzichten, denn diese konnten aufgrund des fast eine Woche anhaltenden Flugchaos in Europa nicht anreisen.
Viele Fans der Reds haben auf eine beschwerliche Anreise per Bus und Fähre verzichtet, so dass der FC Liverpool damit rechnen muss, von fast keinen eigenen Anhängern, im fremden Stadion der Madrilenen, angefeuert zu werden. Außerdem soll das Fehlen der Fans als Protest gegen die UEFA gelten, denn diese wollte das Spiel aufgrund des Chaos im europäischen Luftraum nicht verschieben.
Garreth Cummins, International Officer des englischen Fanverbandes, beklagte, dass die Fans immer die vergessenen Leute wären. Das Grundproblem sei, dass viel zu spät über das Stattfinden der Partie entschieden wurde. Er wäre schon beeindruckt, wenn im Stadion mehr als 500 Fans von Liverpool eintreffen würden.
Der FC Liverpool ist mit dem Zug nach Bordeaux gefahren um dann mit dem Flugzeug weiter nach Madrid zu reisen.
FC Liverpool soll jetzt offiziell verkauft werden
Jetzt ist es raus: Der FC Liverpool steht zum Verkauf. Die derzeitigen Besitzer, George Gillet und Tom Hicks haben mitgeteilt, dass sie nun offiziell einen Käufer für den FC Liverpool suchen. Man hat die Investmentbank Barclays Capital mit der Suche nach einem Käufer beauftragt. Hauptsächlich will man verkaufen, da der Verein unter den hohen Schulden (270 Millionen Euro) kaum noch atmen kann. Außerdem wurde von den Fans dieser Schritt massiv gefordert.
Gillett und Hicks hatten im Febraur 2007 die Reds gekauft. Allerdings haben sie zusehends Probleme mit Trainer Benitez gehabt und konnten sich der immer stärker werden Konfrontation mit den Fans, wegen der Finanzkrise, nicht mehr entgegensetzen können. Sie hatten den Klub einst für 200 Millionen erworben. Derzeit verlangen sie für den Premier League-Klub einen Verkaufspreis von 570 Millionen Euro.
Sportlich lief es in dieser Saison auch nicht wie man es sich vorgestellt hatte. Konnte man doch in der letzten Saison noch Vizemeister werden, so scheint es, dass man in dieser Spielzeit sogar die Qualifikation für die Champions League verspielt. Einziger Wehmutstropfen: Nachdem man in der Champions League ausgeschieden ist konnte man das Halbfinale der Europa League erreichen.
