Primera Division: FC Barcelona sichert sich die Meisterschaft
Der FC Barcelona hat sich im Endspurt um die spanische Meisterschaft gegen den Erzrivalen und ärgsten Verfolger Real Madrid durchgesetzt und zum 20. Mal in der Vereinsgeschichte die Meisterschaft gewonnen.
Die Katalanen gaben sich am letzten Spieltag in der Primera Division keine Blöße und bezwangen Real Valladolid nach Toren von Luis Prieto (27./ET.), Pedro (31.) und Lionel Messi (62./76.) souverän mit 4:0 (2:0). Die “Königlichen” um Superstar Cristiano Ronaldo kamen beim FC Malaga nicht über ein 1:1 (0:1)-Unentschieden hinaus und hätten selbst mit einem Sieg nicht mehr an Barca vorbeiziehen können.
Nachdem der FC Barcelona im Achtelfinale des spanischen Pokals am FC Sevilla und im Halbfinale der Champions League an Inter Mailand gescheitert war, nahm die Saison durch den Gewinn der Meisterschaft doch noch ein versöhnliches Ende.
Neben den Katalanen und Real Madrid konnte sich auch der FC Valencia direkt für die kommende Champions League Saison qualifizieren. Der FC Sevilla hat durch einen 3:2-Sieg bei UD Almeria den vierten Platz errungen, der zur Teilnahme an der Champions-League-Qualifikation berechtigt.
Lionel Messi: ”Ich werde niemals bei Real Madrid spielen”
Ganz deutliche Worte fand der derzeit beste Fuβballspieler auf diesem Planeten auf die Frage nach einem möglichen Wechsel von Barcelona zum Erzrivalen Real Madrid. “Ich werde niemals bei Real Madrid spielen”. Damit zeigt er bei einem Exklusivinterview mit dem spanischen Sportmagazin „Sport“ seine deutliche Ablehnung gegenüber den “Königlichen”. “Er hänge an Barcelona und seinen Farben”, so Messi weiter.
Sein Kontrahent, der Portugiese Christiano Ronaldo, hingegen könnte sich durchaus vorstellen bei den Katalanen anzutreten. Er machte in einem Interview mit Pelota Uno vor ein paar Tagen klar: “Ich kann nie sagen, von diesem Wasser trinke ich nicht, und von daher schlieβe ich einen Wechsel nach Barcelona auch nicht aus”.
Messi äuβerte sich weiter in dem Interview auch zu Ronaldo und der Kapitänsbürde bei Barcelona. „Gegenüber Ronaldo empfinde ich keinen Neid. Mein einziges Ziel ist es für die Mannschaft da zu sein. Ich habe mich, trotz dass ich jetzt die Nummer 1 bin, weder auf dem Platz, noch auβerhalb des Spielfeldes verändert. Ich bin der gleiche wie zuvor.“
Die Kapitänsbinde von Barcelona würde er dennoch gerne einmal tragen, obwohl er weiβ, dass er sich da mit echten Gröβen messen muss.
Auf die Frage nach den Schiedsrichtern und ihren Leistungen antwortete Messi salomonisch: „Einmal pfeifen sie zu deinem Vorteil und einmal zu deinem Nachteil“. Doch ist er sich sicher, dass sie nicht mit der Absicht auf den Platz kommen eine Manschaft zu übervorteilen. Er bemerkte dennoch, dass die beiden groβen Clubs Real Madrid und Barcelona einen gewissen Status bei den Schiedsrichtern genießen.
Für ihn ist klar, er will für immer in Barcelona bleiben, obwohl man ja nie weiβ was passiert.
Verlässt Ibrahimovic den FC Barcelona?
Für den Stürmer Zlatan Ibrahimovic ist das Gastspiel in Spanien beim FC Barcelona möglicherweise nach einem Jahr schon wieder vorbei. Gerüchten zufolge ist Boss Laporta mit der Leistung des Schweden nicht zufrieden und würde stattdessen lieber David Villa zu Barca locken.
Um Platz für Villa oder einen anderen Angreifer zu machen, muss aber erst einmal Ibrahimovic verkauft werden, für den sich Laporta eine Ablösesumme von 50 Millionen Euro erhofft. Interessenten gibt es ebenfalls zwei Stück, die beide aus der Premier League stammen. Die Rede ist von Chelsea London und Manchester City, die beide keine Probleme haben dürften, die hohe Ablöse für den Transfer zu stemmen.
Passend dazu ist Ibrahimovics Aussage aus der Vergangenheit, in der er bestätigt hat, einmal auf höchstem Niveau in der englischen Premier League spielen zu wollen. Als Favorit auf einen Transfer dürfte Chelsea London gelten, denn immerhin hat Ibrahimovic dort die Möglichkeit, sofort um den Titel zu spielen.
Medien: David Villa vor Unterschrift beim FC Barcelona
Wie die spanische Sportpresse berichtet haben sich der FC Barcelona und der spanische Nationalstürmer David Villa über einen Transfer in der Sommerpause verständigt. Der 28-jährige Profi des FC Valencia soll noch vor der WM in Südafrika einen Vierjahresvertrag beim letztjährigen Champions League-Siegers FC Barcelona unterschreiben.
Die spanische Sportzeitung El Mundo Deportivo spricht von einer Ablösesummer von 40 Millionen Euro, die Barca an den FC Valencia überweisen soll. Der Transfer steht schon seit längerer Zeit im Raum. Das finanziell angeschlagene Team aus Valencia muss dringend Geld durch Spielerverkäufe generieren um Schulden zu begleichen. Auch David Silva könnte wohl für das nötige Kleingeld den Verein verlassen.
Was der Villa-Transfer für die weitere Kaderplanung beim FC Barcelona bedeutet, wird sich in den nächsten Wochen zeigen. Beim schwedischen Nationalspieler Zlatan Ibrahimovic wurde in der jüngeren Vergangenheit mit einem Wechsel zurück in die Serie A spekuliert. Juventus Turin soll u.a. interessiert sein. Ibrahimovic war erst vergangenen Sommer im Tausch für Samuel Eto‘o, sowie 45 Millionen Euro von Inter Mailand zu den Katalanen gewechselt. In der aktuellen Saison blieb der Schwede aber hinter den Erwartungen zurück.
Borussia Dortmund verpflichtet Japaner Kagawa
Nachdem der BVB an einer Verpflichtung von Robert Lewandowski noch feilt, ist ein anderer Transfer bereits fix. Wie der abgebende Verein Cerezo Osaka bestätigt hat, wird der Japaner Shinji Kagawa ab der kommenden Saison für Borussia Dortmund auflaufen.
Kagawa ist flexibel im Mittelfeld und Angriff einsetzbar und erzielte für seinen aktuellen Verein in zehn Spielen bereits sechs Tore. Bereits in der letzten Saison hatte der japanische Nationalspieler, der jedoch nicht für die WM in Südafrika nominiert wurde, seine Torgefährlichkeit unter Beweis gestellt. Mit 27 Toren holte sich Shinji Kagawa die Torjägerkrone und verhalf seinem Club zum Wiederaufstieg in die erste Liga nach drei Jahren Abstinenz.
Das 21-jährige Talent, das im letzten Jahr auch schon mit dem FC Barcelona und Real Madrid in Verbindung gebracht wurde, hat für Japan an den Olympischen Spielen 2008 in Peking teilgenommen. Im selben Jahr gab er sein Debüt für die Nationalmannschaft in einem Freundschaftsspiel gegen die Elfenbeinküste.
FC Barcelona steht vor Titelverteidigung in Primera Division
Der FC Barcelona hat am vorletzten Spieltag der Primera Division einen großen Schritt in Richtung Meisterschafts-Titelverteidigung gemacht. Die Katalanen setzten sich im Auswärtsspiel beim FC Sevilla, das als letzte große Hürde auf dem Weg zum 20. Meisterschaftstitel in der Vereinsgeschichte galt, am Ende verdient mit 3:2 (2:0) durch. Erzrivale und Verfolger Real Madrid gewann sein Heimspiel zwar ebenfalls souverän mit 5:1 (1:1) gegen Athletic Bilbao, der Vorsprung beträgt einen Spieltag vor Saisonende jedoch weiterhin einen Punkt.
Der argentinische Superstar Lionel Messi (5.) und Bojan Krkic (28.) brachten Barca schon vor der Pause mit 2:0 in Front, ehe Pedro (62.) ein weiteres Mal nachlegte. Die Schlussphase wurde allerdings noch einmal sehr spannend, weil Frederic Kanoute (69.) und Luis Fabiano (71.) auf 2:3 verkürzten.
Real Madrid will Lionel Messi für 140 Millionen kaufen
Wie es scheint bahnt sich ein Weltrekord bei Ablösesummen für Spieler an. Neuesten Gerüchten zufolge soll Real Madrid Interesse an einer Verpflichtung Lionel Messis haben. Schon in der vergangenen Saison haben die Königlichen Unmengen für Spieler ausgegeben. Der sicherlich teuerste Einkauf war der Wechsel von Cristiano Ronaldo für 94 Millionen Euro.
Damit aber nicht genug, der Wahnsinn findet in Madrid kein Ende. Jetzt soll der Argentinier Lionel Messi auf dem Einkaufszettel der Madrilenen stehen. Einem Bericht im „Daily Mirror“ zufolge sollen die Königlichen den Argentinier für 140 Millionen Euro vom FC Barcelona abkaufen wollen.
Unklar ist ob die Katalanen auf die Dienste des 22-Jährigen verzichten wollen und ob sie dann auf ein Angebot mit 140 Millionen Euro Ablösesumme eingehen. Barcelona hatte Messi damals mit einem Siebenjahres-Vertrag ausgestattet, der noch bis zum Sommer 2016 läuft. Außerdem ist in dem Kontrakt mit dem Argentinier eine festgeschriebene Ablösesumme von 250 Millionen Euro vereinbart. Diese Summe dürfte selbst den Königlichen zu hoch sein oder vielleicht doch nicht?
Inter Mailand im Champions League-Finale nach Niederlage in Barcelona
In der zweiten Champions League-Halbfinal-Partie trafen FC Barcelona und Inter Mailand aufeinander. Nach dem Anpfiff legten beide Mannschaften engagiert los. Barcelona war zu Beginn das spielbestimmende Team. Mailand hat lediglich Kontervorstöße genutzt. Die Katalanen präsentierten sich anfangs sehr nervös.
In der 9. Minute hat Thiago Motta nach einem Foul die Gelbe Karte gesehen. In den ersten 15. Minuten ist Inter Mailand kaum über die Mittellinie gekommen. Barcelona konnte sich immer mehr gefährliche Torchancen erspielen. In der 23. Minute kam Pedro zu einer Großchance, die er aber nicht verwerten konnte, der Ball flog knapp am Tor vorbei.
Erst in der 25. Minute hat sich Inter vor dem Tor der Katalanen gezeigt, die anschließende brachte den Italienern nichts ein. Pedro Rodriguez hat in der 26. Minute eine Gelbe Karte nach einem Foul gesehen, direkt in der nächsten Aktion hat Thiago Motta nach einem Foul die Rote Karte gezeigt bekommen.
Messi kam in der 32. Minute zu einer guten Torgelegenheit, die Cesar aber vereiteln konnte. Kurz darauf hat Julio Cesar die Gelbe Karte wegen Zeitspiels gesehen. Barcelona spielte weiterhin stark. Die erste Halbzeit war ein Spiel auf ein Tor. Nach einem Foul an Messi hat Chivu in der 43. Minute die Gelbe Karte gezeigt bekommen. Zur Halbzeitpause stand es weiterhin 0:0.
Nach der Pause sind die Mailänder verändert ins Spiel zurückgekommen. Für Milito ist Maxwell neu im Spiel. Das Spiel verlief weiterhin unverändert: Barca stürmte an und Inter beschränkte sich aufs Verteidigen.
In der 62. Minute gab es einen Doppelwechsel bei Barcelona er tauschte Ibrahimovic für Krkic und Jeffren kommt für Busquets. Auch auf Seiten der Italiener wurde gewechselt, in der 67. Minute kam Muntari für Sneijder ins Spiel. Barcelona hatte keine Ideen um das Abwehrbollwerk der Mailänder zu durchbrechen.
In der 82. Minute hatte Krkic das 1:0 auf dem Kopf, traf aber das Tor nicht. Kurz darauf in der 84. Minute konnte Pique das 1:0 für Barca erzielen. Die Katalanen haben gerade nach dem Tor noch einmal richtig aufgedreht, konnte aber nicht zum zweiten Tor gelangen. Damit steht Inter Mailand als zweiter Finalteilnehmer im Endspiel der Champions League fest.
CL Vorschau Halbfinale: FC Barcelona gegen Inter Mailand (Live ab 20.40 Uhr bei Sky)
Heute Abend kommt es zum Showdown in Barcelona. Nachdem seit gestern mit dem FC Bayern München bereits der erste Finalteilnehmer der Champions League 2010 feststeht wird heute im zweiten Halbfinalspiel der Gegner der Münchner ermittelt.
Im Hinspiel kam Barcelona in der 19. Minute zur 1:0-Führung und alles schien nach Plan zu laufen. Aber die Unbesiegbaren mussten sich am Ende den Italienern mit 3:1 geschlagen geben. Für Inter die perfekte Ausgangsposition, denn nur ein eigenes Tor in Barcelona würde bedeuten, dass die Spanier mindestens vier Tore erzielen müssen um sich während der regulären Spielzeit durchzusetzen.
Barcelona darf aber auf keinen Fall unterschätzt werden, denn diese Mannschaft ist immer in der Lage zwei Tore zu schießen. Bei zwei Toren für die Spanier würde Barcelona in das Finale einziehen, wenn die Mailänder ihrerseits kein Tor erzielen sollten. Zumal man davon ausgehen darf, dass der FC Barcelona im Hinspiel aufgrund der beschwerlichen Anreise mit dem Bus etwas angeschlagen war.
Es wird also spannend im letzten Halbfinalspiel der Champions League und es darf mit einem offenen Schlagabtausch gerechnet werden. Die Italiener werden wahrscheinlich recht defensiv auftreten, aber genau das könnte die Chance für Barca sein. Das Spiel wird heute Abend um 20.45 Uhr angepfiffen und live bei Sky übertragen.
CL-Halbfinale: Inter Mailand besiegt FC Barcelona mit 3:1
In der Champions League ist das Halbfinale heute Abend eröffnet worden. In der ersten Partie haben die Mailänder vor heimischem Publikum einen Sieg gegen den FC Barcelona eingefahren. Das Team von José Mourinho konnte sich dabei mit 2:1 gegen die Spanier durchsetzen.
In der ersten Halbzeit legten beide Teams sehr stark los. Sowohl die Mailänder als auch der FC Barcelona kamen in den Anfangsminuten zu vielversprechenden Chancen. Barcelona erzielte in der 19. Minute durch Pedro Rodríguez das 1:0. Nach der Führung konnte sich Barcelona optische Vorteile verschaffen. Etwas überraschend ist in der 30. Minute der Ausgleich zum 1:1 durch Sneijder gefallen, was auch gleichzeitig der Halbzeitstand war.
Inter spielte nach dem Ausgleich wieder deutlich stärker. In der zweiten Halbzeit legten die Mailänder sehr stark los und kamen in der 48. Minute durch Maicon zum 2:1 Führungstreffer. Inter konnte dann die Führung in der 60. Minute durch einen stark vorgetragenen Angriff auf 3:1 ausbauen – Torschütze war Milito. Danach haben die Spanier viel Druck ausgeübt, kamen aber nicht mehr zum Torerfolg.
Inter Mailand hat sich damit eine sehr gute Ausgangsposition für das Rückspiel verschafft. Gelingt den Italienern ein Sieg oder ein Unentschieden in Barcelona, dann ist der Finaleinzug für die Mailänder perfekt.
