Transfer: Christoph Spycher verlässt Eintracht Frankfurt
Christoph Spycher wird das Vertragsangebot der Frankfurter Eintracht nicht annehmen und geht zurück in seine Heimat. Dort wird er für einen Spitzenverein spielen. Eintracht Frankfurt hat am Mittwoch mitgeteilt, dass der Schweizer Kapitän in der kommenden Saison nicht mehr für den Verein spielen wird. Der Schweizer Nationalspieler hat das von der Eintracht abgegebene Vertragsangebot nicht angenommen.
Wie aus Kreisen der Eintracht bekannt geworden war hatte die SGE dem Schweizer Abwehrchef einen Kontrakt über ein Jahr vorgelegt, der sich nach einer bestimmten Anzahl von Einsätzen automatisch um weiteres Jahr verlängert. Spycher hat sich aber gegen dieses Angebot entschieden und bei Young Boys Bern einen Dreijahres-Vertrag unterschrieben. Im Anschluss bietet ihm der Klub eine Position im Management oder Trainerbereich.
Die Eintracht hatte Christoph Spycher im Jahr 2005 von Grasshopper Zürich geholt. Insgesamt hat der 32-Jährige 129 Pflichtspiele für die Hessen absolviert. Momentan laboriert er an einer Knieverletzung.
Eintracht Frankfurt macht erste Verlängerung für kommende Saison perfekt
Eintracht Frankfurt hat eine für ihre Verhältnisse sehr gute Saison gespielt. Das sieht anscheinend Hauptsponsor Fraport genauso. Jetzt konnte der Klub von Heribert Bruchhagen eine Verlängerung des Sponsorenvertrags mit Fraport vermelden. Insgesamt 5,5 Millionen Euro bringt der Eintracht der Vertrag mit dem Flughafenbetreiber ein.
Jetzt müssen Michael Skibbe und Heribert Bruchhagen noch Einigkeit mit den Leistungsträgern erzielen. Die Verlängerung seines Vertrages steht bei Christoph Spycher an. Bei ihm hat die Eintracht aber schon verlauten lassen, dass man das derzeitige Angebot nicht verbessern werde.
Im Fall Halil Altintop werden die Fans wohl noch länger auf eine Entscheidung warten müssen. Anscheinend haben sich Heribert Bruchhagen und das Management Altintops darauf verständigt eine Entscheidung über den Verbleib des Stürmers bei den Adlerträgern erst nach der Saison zu treffen. Ziemlich sicher gilt der Verbleib des US-Mittelfeldspielers Ricardo Clark.
Eintracht Frankfurt: Schlägerei auf dem Trainingsplatz
Die Vorbereitungen zum morgigen Derby bei Erstligist Eintracht Frankfurt laufen auf Hochtouren. Die Gemüter sind schon vor dem Derby erhitzt. Im Training ist der Innenverteidiger Marco Russ dem Nachwuchs-Talent Juvhel Tsoumou in die Beine gegretscht. Kaum lag der Stürmer am Boden sprang er auf und ging Russ an die Kehle. Daraufhin schubsen sich beide ein wenig, dann schlagen sie sich mit Fäusten. Ioannis Amanatidis, Mitglied des Mannschaftsrats, schreitet ein und will schlichten. Er reißt den jungen Deutsch-Kongolesen am Arm zurück.
Michael Skibbe, Coach der Frankfurter, schnappte sich zunächst Russ und wies ihn zurecht. Nach dem Training greift Skibbe sich Tsoumou und spricht mit ihm. Das kurze Gerangel ist nach der Trainignsstunde wieder vergessen. Tsoumou sagte, dass alles nicht so schlimm gewesen sei und die beiden sich wieder vertragen würden.
Morgen Nachmittag kommt es zum erneuten Derby der Mainzer gegen die Frankfurter. Ob es diesmal wieder so hitzig zugeht wird sich zeigen. Das Hinspiel hatte es in sich. Warf doch Bancé nach dem Spiel Maik Franz Rassismus-Äußerungen vor. Bancé zeigte während des Spiels den Stinkefinger und wurde vom DFB-Sportgericht entsprechend verurteilt.
Ein echtes Derby eben.
Transfergerüchte: Spielen bald beide Altintop-Brüder bei Eintracht Frankfurt
Die Eintracht aus Frankfurt hat, trotz des auch wieder in dieser Saison großen Verletzungspechs, einer Mannschaft, die nahezu unverändert gegenüber der Vorsaison ist und einem eher kleinen Budget für Transfers, das Maximum aus der Saison herausgeholt.
Michael Skibbe will mittelfristig mit seiner Mannschaft aber nicht mehr in der Tabellenmitte verweilen, sondern das obere Drittel angreifen. Dazu muss aber der Kader qualitativ in der Breite verstärkt werden. Außerdem will man sich qualitativ hochwertig verstärken. Charly Körbel, Vorstandsberater der Eintracht sagte, dass man ein bis zwei richtig gute Spieler verpflichten will.
Grundvoraussetzung wäre, dass man Halil Altintop, dessen Leihvertrag bei den Hessen im Sommer beendet ist, halten kann. Körbel sieht große Chancen, dass der türkische Nationalspieler der Eintracht auch über den Sommer hinaus erhalten bleibt. Er hätte mit Altintop gesprochen und ist der Meinung, dass dieser sich auch in Frankfurt wohl fühlt. Außerdem hätte er ihm scherzhaft von seinem Vorhaben erzählt, dass er seinen Bruder auch an den Main lotsen wolle.
In Kürze sollen die Vertragsverhandlungen mit Hamit Altintop, dessen Arbeitspapier beim Rekordmeister im Sommer ausläuft, aufgenommen werden. Hamit Altintop hat seinerseits erklärt, dass er künftig bei einem Top-Klub spielen möchte und entsprechend lukrative Angebote vorliegen habe. Allerdings ist fraglich, ob die Eintracht aktuell schon der Top-Klub ist, den der türkische Mittelfeldspieler ins Gespräch gebracht hat.
Bundesliga: Hertha BSC Berlin bei Eintracht Frankfurt vorletzte Chance (Live bei SKY und Liga Total)
Der neue Trainer von Hertha BSC Berlin, Friedhelm Funkel, tritt mit seiner Mannschaft heute an alter Wirkungsstätte in der Commerzbank Arena, bei Ex-Klub Eintracht Frankfurt an. Dabei stehen die Berliner unter immensem Druck. Mit einer Niederlage bei den Hessen wäre die 2. Bundesliga in der kommenden Saison fast schon sicher.
Friedhelm Funkel muss ausgerechnet bei seinem früheren Klub, Eintracht Frankfurt, mit Berlin Punkten, um sich noch im Rennen auf den Relegationsplatz zu halten. Das Spiel wird heute live bei SKY und Liga Total ab 17:30 Uhr übertragen.
Funkel, der mit seinem Hauptstadt-Klub, wegen der Vulkanaschewolke, mit dem Zug nach Frankfurt angereist ist, sagte, dass er nicht vorrechnen wolle, wieviele Punkte man noch benötigt. Fakt sei, dass man Siege brauche. Die Berliner brauchen aber schon ein kleines Wunder, um die fünf Punkte Rückstand auf den 16. Platz in den letzten vier Spieltagen wett zu machen.
Da kommen die Frankfurter nicht gerade recht. Mal abgesehen vom Ausrutscher gegen Mönchengladbach zeigt die Formkurve der Adler nach oben. Sie sind zurzeit ein extrem unangenehmer Gegner. Für die Frankfurter geht es durchaus noch um das Erreichen der internationalen Plätze. Auch wenn das nur noch rein rechnerisch möglich sein wird.
Hertha BSC Berlin fährt wegen Vulkanaschewolke mit ICE nach Frankfurt
Der Tabellenletzte der 1. Bundesliga Hertha BSC Berlin weicht aufgrund der Probleme, die im Flugverkehr wegen der Aschewolke, die durch den Vulkanausbruch in Island entstanden ist, auf den ICE aus.
In Island ist ein Vulkan ausgebrochen und hat eine erhebliche Wolke mit Asche produziert, die den Flugverkehr in Nord- und Mitteleuropa lahmgelegt hat. Aus diesem Grund hat sich Friedhelm Funkel entschieden mit seiner Mannschaft zum Ligaspiel am Sonntag, bei seinem Ex-Klub Eintracht Frankfurt, mit dem Zug zu fahren. Die Herthaner werden die Reise zu den Hessen bereits am morgigen Samstag antreten. Die Risiken seien zu groß, derzeit mit dem Flieger zu fliegen. Schon den ganzen Tag sind einige Flughäfen aufgrund der Aschewolke in Deutschland geschlossen.
Ob die Heimreise auch im ICE angetreten werden muss ist unterdessen noch unklar. Es wird sich aber wohl in den nächsten 24 Stunden zeigen, ob es möglich ist nach Berlin zurückzufliegen.
Personalnot bei Eintracht Frankfurt
Bei der Frankfurter Eintracht ist man es schon aus der vergangenen Saison gewohnt. So viele Ausfälle wie die Hessen hatte letzte Saison kein Team zu verzeichnen. Wie es scheint kommen jetzt wieder härtere Tage auf die Adler zu, denn das Lazarett füllt sich aktuell bedrohlich schnell.
Definitiv werden am Sonntag, im Heimspiel gegen den Tabellenletzten Hertha BSC Berlin, Christoph Spycher (Innenbandriss), Iaonnis Amanatidis (Aufbautraining nach Knorpelschaden) und Sebastian Jung (Zerrung). Zlatan Bajramovic fehlt weiterhin wegen einer Fersenverletzung. Selim Teber fällt wegen Schmerzen im Kniegelenk aus. Wieder mit von der Partie, aber dennoch angeschlagen sind Caio, Chris (muskuläre Probleme), Halil Altintop (Schlag auf das Wadenbeinköpfchen), Benjam Köhler (Adduktorenprobleme), Ricardo Clark (Achillessehnen-Beschwerden) und Primin Schwegler. Die zuletzt genannten stehen zwar am Sonntag zur Verfügung werden aber nicht mehr mit der Mannschaft trainieren, da Skibbe kein Risiko eingehen will.
Wie gut die Frankfurter die Ausfälle kompensieren können wird sich am Sonntag zeigen. Für die Eintracht geht es zumindest rechnerisch noch um den überraschenden Einzug in die Europa League.
Eintracht Frankfurt: Michael Skibbe käme die Europa League zu früh
Der Trainer der Frankfurter Eintracht, Michael Skibbe, hat ein Erreichen der Europa League abgehakt.
Für Michael Skibbe ist die Europa League noch in weiter Ferne. Im Rahmen eines Sponsorentermins sagte der Trainer der Eintracht, dass er über einen Kader verfüge, der für Europa noch nicht ausgeglichen genug wäre. Man sei noch nicht so gefestigt. Nachdem die Frankfurter am Wochenende in Mönchengladbach eine Niederlage hinnehmen mussten, zeigte sich Skibbe noch sehr enttäuscht, ob der verpassten Möglichkeiten.
Jetzt scheint dem Coach der Eintracht nach ein paar Tagen Abstand klar zu sein, dass Europa noch zu früh für seine Mannschaft käme. An Hertha BSC Berlin hätte man diese Saison sehen können, was passiert, wenn eine Mannschaft eine Saison spielt, die über ihren Verhältnissen liegt. Was passieren kann, wenn der Kader eben nicht für die Bundesliga und die Europa League tauglich ist, hat man dieses Jahr beobachten können. Wie es scheint werden die Berliner wohl die kommende Saison in der zweiten Liga spielen.
Trainer Skibbe hat dennoch mittelfristig Europa als Ziel vor Augen. Er sagte, dass die Reise der Eintracht in Richtung Europa gehen könnte, denn die Mannschaft wäre gut zu trainieren. Wenn noch zwei bis drei Transfercoups gelingen, dann wäre es ein realistisches Ziel.
