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Handball WM 2011: Deutschland muss gegen Frankreich punkten

19. Januar 2011 Fynn Handball Keine Kommentare
Handball WM 2011: Deutschland muss gegen Frankreich punkten

Das Spiel gegen Spanien bei der Handball-Weltmeisterschaft 2011 in Schweden wird die deutsche Nationalmannschaft nicht so schnell vergessen. Bei Duell der Weltmeister aus den Jahren 2005 und 2007 konnte das Team von Trainer Heiner Brand über lange Strecken eine Führung behaupten, musste sich aber am Ende doch mit 24:26 geschlagen geben. Damit hatte man eine herausragende Ausgangsposition für die anstehende Zwischenrunde schon verspielt und man steht beim heutigen Spiel erheblich unter Druck.

Handball WM 2011: Deutschland muss gegen Frankreich punkten

Gegen den amtierenden Weltmeister aus Frankreich müsste man eigentlich schon punkten, um in der Zwischenrunde nicht mit der Bürde von von 0:4 Punkten zu starten. Allerdings hat sich Frankreich im bisherigen Turnierverlauf noch keine Blöße gegeben und die Pflichtaufgaben souverän gemeistert. Mit Deutschland wartet auch die erste ernsthafte Herausforderung auf den Weltmeister, der im abschließenden Gruppenspiel auch noch gegen Spanien antreten muss.

Das Spiel zwischen Deutschland und Frankreich bei der Handball- Weltmeisterschaft wird ab 18 Uhr live von der ARD übertragen.

Handball WM 2011 in Schweden: Gruppe A mit Deutschland – Spielplan

11. Januar 2011 Fynn Handball Keine Kommentare
Handball WM 2011 in Schweden: Gruppe A mit Deutschland – Spielplan

Wenn am 13. Janaur die Handball-Weltmeisterschaft 2011 in Schweden beginnt, stehen die Handball-Fans in Deutschland vor der bangen Frage, zu welchen Leistungen das Team von Heiner Brand in der Lage ist. Die Ausgangssituation in der Gruppe A hätte schwerer nicht sein können, denn mit Spanien und Frankreich sind gleich zwei Weltmeister der vergangenen Jahre in der deutschen Gruppe. 2005 hatte Spanien die gobalen Meisterschaften für sich entscheiden können, während Frnakreich zuletzt 2009  erfolgreich war. Dazwischen liegt das Wintermärchen von Deutschland aus dem Jahr 2007, wo man im eigenen Land den Titel feiern konnte.

Gruppe A in Kristianstad und Lund

Die Spiele der Gruppe A werden in Rahmen der Handball-Weltmeisterschaft in Schweden in Kristianstad und Lund ausgetragen. Während die Partien gegen Frankreich und Spanien die Schlüsselspiele für Deutschland werden, müssen aber auch erst einmal Bahrain, Ägypten und Tunesien bezwungen werden. Kann man dort siegreich daraus hervorgehen, winkt zumindest erst einmal die Zwischenrunde, das Minimalziel für das deutsche Team.

Gruppe A mit Deutschland – Spielplan

14. Januar 2011

  • Frankreich – Tunesien
  • Spanien – Bahrain
  • Deutschland – Ägypten

16. Januar

  • Tunesien – Spanien
  • Ägypten – Frankreich
  • Bahrain – Deutschland

17. Januar

  • Frankreich – Bahrain
  • Spanien – Deutschland
  • Tunesien – Ägypten

19. Januar

  • Spanien – Ägypten
  • Deutschland – Frankreich
  • Bahrain – Tunesien

20. Januar

  • Ägypten – Bahrain
  • Deutschland – Tunesien
  • Spanien – Frankreich

Kasachstan gegen Deutschland – Aufstellungen und Vorschau (EM-Quali Live im ZDF)

Kasachstan gegen Deutschland – Aufstellungen und Vorschau (EM-Quali Live im ZDF)

Mit drei Siegen aus den ersten drei Partien liegt die Mannschaft von Bundestrainer Jogi Löw absolut im Soll. Vor allem der 3:0-Sieg am Freitag über die Mannschaft aus der Türkei machte den Teamchef klüglich. Es war ein wichtiger Schritt in Richtung direkte Qualifikation zur EURO 2012.

Eine Veränderung der Mannschaft gegenüber dem Türkei-Spiel wird nicht erwartet. Auch die schwache linke Seite aus dem Freitagspiel mit Heiko Westermann und Lukas Podolski wird wieder eine Chance bekommen. Mit dabei ist auch Mesut Özil, der sich einen Bluterguss am Knöchel gegen die Türkei zugezogen hatte. Bundestrainer Löw: „Wenn alles so läuft, wie wir es uns vorstellen, wird er aber morgen ganz normal am Abschlusstraining teilnehmen, und dann auch am Dienstag spielen.“ Jerome Boateng muss aufgrund einer Magen-Darm-Grippe das Spiel in Kasachstan absagen.

Vor dem Gegner Kasachstan am Dienstag, aktuell 126. der FIFA-Weltrangliste, der bisher punkt- und torlos in der Qualifikation ist, warnt Löw. Auf der Pressekonferenz in Berlin sagte der Bundestrainer: „Wir müssen auf der Hut sein, es wird ein hartes Stück Arbeit auf uns zukommen.” Aktuell wir das Team aus Kasachstan vom deutschen Trainers Bernd Storck trainiert.

Voraussichtlichen Aufstellungen

Deutschland: Neuer – Lahm, Mertesacker, Badstuber, Westermann – Khedira, Kroos – T. Müller, Özil, Podolski – Klose

Trainer: Löw

Kasachstan: Sidelnikov – Kislitsyn, Abdulin, Popov, Kirov – Nurgaliyev, Karpovich, Geteriyev, Schmidtgal – Zhumaskaliyev, Khiznichenko

Trainer: Storck

Deutschland gegen Türkei – Internationale Pressestimmen des Tages

Deutschland gegen Türkei – Internationale Pressestimmen des Tages

Mit Spannung wird das Spitzenspiel der Gruppe A zwischen der deutschen Nationalmannschaft und der Türkei erwartet. “Wir wollen die Dominanz zeigen, wie wir es bei der WM geschafft haben und fußballerisch glänzen”, kündigte Bundestrainer Jogi Löw an. Die Partie wirft seit Wochen ihren Schatten voraus, zahlreiche Medien berichteten am Fließband vor der Partie.

Besonders für Mesut Özil wird das Spiel etwas ganz besonderes, ist er doch Sohn türkischer Einwanderer. In eine Interview sagt er: “Natürlich ist es ein besonderes Spiel, denn es geht gegen meine Freunde.”

Am Tag des Spiels fasst Sportmedien.eu die wichtigsten Meldungen das Tages zusammen.

Deutschland:

Bild: “WIR GEWINNEN! Deutschland-Triumph im Mann-gegen-Mann-Vergleich”

Focus: “Leerer Kopf, leerer Körper – Vorteil Türkei”

Welt: “Deutsche Spieler wollen den Vereinsfrust wegkicken”

Süddeutsche Zeitung: “48:9″ (in Anspielung an die Trainer der jeweiligen Nationen seit dem Zweiten Weltkrieg – Die Türkei führt den Vergleich an)

BZ-Berlin: “3000 Schutzleute beim Türkei-Spiel”

Türkei:

Hurriyet: “Expatriaten Krieg im Mittelfeld”

Fanatik: “40 Tausend Türken”

Deutschland gegen Türkei – Aufstellung steht fest (EM-Quali live im ZDF)

Deutschland gegen Türkei – Aufstellung steht fest (EM-Quali live im ZDF)

Mit Spannung wir morgen das Spitzenspiel der Gruppe A zwischen der deutschen Nationalmannschaft und der Türkei erwartet. Bundestrainer Joachim Löw musste im Vorfeld auf zahlreiche Akteure verzichten. Prominentester Ausfall ist wohl Bastian Schweinsteiger. Die Fußballnation fragte sich nun, wer den Profi des FC Bayern München ersetzen wird. Löw kennt die Situation wichtige Spieler ersetzen zu müssen: „Das sind halt Dinge, die nach einer WM passieren. Die Spieler hatten nur eine kurze Pause und eine kurze Vorbereitungszeit. Das erhöht natürlich die Verletzungsgefahr. Es ist das Spitzenspiel in der Gruppe. Man kann da ein Zeichen setzen.”

Auf diese Frage, wer Bastian Schweinsteiger und auch Arne Friedrich vertreten wird, ist beantwortet. Wie die „Bild“ und der „kicker“ übereinstimmend berichten, hat sich Bundestrainer Joachim Löw für eine Aufstellung entschieden. Demzufolge wird Toni Kroos seinen FCB-Teamkollegen im Mittelfeld ersetzen, Holger Badstuber darf für Friedrich in der Innenverteidigung ran und Jerome Boateng, der nach seiner Knieentzündung wieder fit ist, kommt hinten links zum Einsatz.

Zentrale Figur im deutschen Spiel soll der Deutsch-Türke Mesut Özil werden. Bundestrainer Löw traut im viel zu: „Ich kenne Mesut als Spieler, der mental gut ist. Er kann sich auf verschiedene Situationen einstellen. Schon bei seinen ersten Länderspielen war er dem Druck gewachsen. Er wird sich dadurch nicht aus dem Rhythmus bringen lassen oder bedrückt fühlen.”

Ansonsten wird Löw weiter auf das erfolgreiche Team der Weltmeisterschaft in Südafrika vertrauen. Das heißt, auch die formschwachen Bayern Spieler dürften ihre Stammplatz behalten, ebenso wie Lukas Podolski.

Voraussichtlichen Aufstellungen:

Deutschland: Neuer – Boateng, Mertesacker, Badstuber, Lahm – Khedira, Kroos – Podolski, Özil, Müller – Klose

Trainer: Löw

Türkei: Onur Recep – Sabri Sarioglu, Servet Cetin, Ömer Erdogan, Köybasi – Hamit Altintop, Mehmet Aurelio, Selcuk Inan, Tuncay, Emre Belözoglu – Nihat Kahveci

Trainer: Hiddink

Deutschland gegen Türkei: Marin mit Kampfansage an Podolski vor der wichtigen Partie in der EM-Quali

Deutschland gegen Türkei: Marin mit Kampfansage an Podolski vor der wichtigen Partie in der EM-Quali

Marko Marin nimmt eine erstaunlich schnelle Entwicklung beim SV Werder Bremen. Aktuell ist der kleine Dribbler noch einer der Lichtblicke bei den Hanseaten. Das ist auch den internationalen Top-Vereinen aufgefallen. So ist auch Rafael Benitez, seines Zeichen Trainer von Inter Mailand, ein großer Fan des 21-Jährigen: “Er ist ein guter Spieler, verfügt über eine große Qualität und ist vielseitig einsetzbar.” Seit zwei Jahren soll der Spanier Marin schon beobachten.

Bei Bundestrainer Joachim Löw geniest der Dribbler nicht diese große Wertschätzung. Über die Rolle des Jokers kam Marin in den letzten Monaten in der DFB-Elf nicht hinaus. Damit soll jetzt endlich Schluss sein. Vor dem wichtigen Spiel am Freitag gegen die Türkei sagt Marin jetzt: “Ich hab in Bremen gezeigt, dass ich mehr wie ein Einwechselspieler sein kann und dass ich auch in der Nationalelf im linken Mittelfeld spielen kann. Ich werde weiter Gas geben, angreifen.”

Ein klare Kampfansage an Lukas Podolski, der von Löw für diese Position bevorzugt wird. Marin ist mittlerweile Stammspieler in Bremen und sammelt in der Champions League weiter Erfahrungen. Zudem ist er der effektivere Vorbereiter. Für Podolski spricht seine Dynamik und sein Torgefahr. Ein Wechsel auf Marin in der Startelf wird Löw gegen die Türkei wohl nicht vornehmen.

Deutschland gegen Türkei – Özil soll den Schweinsteiger machen

6. Oktober 2010 fh EM 2012, Nationalmannschaft 1 Kommentar
Deutschland gegen Türkei – Özil soll den Schweinsteiger machen

Am Freitag wartet ganz Fußball-Deutschland auf das Spitzenspiel in der Gruppe A zwischen der deutschen Nationalmannschaft und der Türkei. Beide Teams konnten ihre beiden ersten Partien gewinnen und sind Favoriten auf den Gruppensieg. Da schmerzt vor allem der Ausfall von Bastian Schweinsteiger. Mesut Özil wird im Spiel gegen das Land seiner Vorfahren zur Schlüsselfigur, dass verkündete diese Woche Bundestrainer Joachim Löw.

Löw über die Absage von Schweinsteiger: “Das sind halt Dinge, die nach einer WM passieren. Die Spieler hatten nur eine kurze Pause und eine kurze Vorbereitungszeit. Das erhöht natürlich die Verletzungsgefahr. Es ist das Spitzenspiel in der Gruppe. Man kann da ein Zeichen setzen.” Özil spielt zwar nicht die Position des Münchners, soll dem Spiel aber die entscheidenden Akzente wie zuvor Schweinsteiger geben.

Für Özil wird es die vielleicht emotionalste Partie seiner noch jungen Karriere. Etwa 30 000 türkische Fans werden am Freitag unter den 74 244 Besuchern im ausverkauften Olympiastadion erwartet. Löw ist von Özil überzeugt: “Ich kenne Mesut als Spieler, der mental gut ist. Er kann sich auf verschiedene Situationen einstellen. Schon bei seinen ersten Länderspielen war er dem Druck gewachsen. Er wird sich dadurch nicht aus dem Rhythmus bringen lassen oder bedrückt fühlen.”

Mesut Özil hat sich für das Land entschieden, in dem er aufgewachsen ist und nicht für das seiner Vorfahren. Über diese Entscheidung sagt der Spielmacher: “Das ist auch keine Entscheidung gegen meine türkischen Wurzeln. Doch meine Familie lebt jetzt in der dritten Generation in Deutschland, und ich bin hier aufgewachsen, habe mich immer wohl gefühlt, hier habe ich meine Chancen in den Junioren-Auswahlteams bekommen.”

EM-Quali: Deutschland gegen Türkei – Aufstellungen und Vorschau (Live im ZDF)

EM-Quali: Deutschland gegen Türkei – Aufstellungen und Vorschau (Live im ZDF)

In der Heimstätte von Hertha BSC Berlin findet am 08. Oktober das Spitzenspiel der Qualifikation zur EM 2012 zwischen der deutschen Nationalmannschaft und der Türkei statt. Wolfgang Niersbach erwartet ein Auswärtsspiel: „Wir stellen uns darauf ein, dass das Verhältnis von deutschen und türkischen Fans 60:40, vielleicht auch 50:50 ist.“ Erwartet werden 30 000 türkische Anhänger, obwohl ihnen nur 11 500 Karten zustehen. Um dies zu vermeiden, will Niersbach „verschiedene Maßnahmen ergreifen“. Auch für Bundestrainer Jogi Löw besteht die Gefahr eines Auswärtsspiels wie 1999: „Das könnte ich mir vorstellen. Ich war bei dem Spiel 1999 in der EM-Qualifikation in München als Zuschauer dabei, da war es ähnlich. In Berlin leben viele Türken, da ist schon damit zu rechnen, dass mindestens die Hälfte der Fans auf türkischer Seite ist. Aber damit wird unsere Mannschaft umgehen können”, sagte er im Interview mit der „B.Z”.

Beide Mannschaften starteten mit zwei Siegen in die Qualifikation der EURO 2012. Während Deutschland Belgien (1:0) und Aserbaidschan (6:1) besiegte, setzte sich die Türkei ebenfalls gegen Belgien (3:2) und Kasachstan (3:0) durch. Beide Mannschaften trafen bis jetzt acht Mal aufeinander, dabei gewann Deutschland vier Mal bei drei Unentschieden und einem Sieg der Türkei.

Für Bundstrainer Jogi Löw und die deutsche Nationalmannschaft war es eine ereignisreiche Woche. Während Löw das Bundesverdienstkreuz erhielt, bekam die Mannschaft das Silbernen Lorbeerblatt. Nicht ganz so erfreulich sind die zahlreichen Verletzte die die DFB-Elf zu beklagen hat. Nach u.a. Marcell Jansen und Bastian Schweinsteiger meldete sich jetzt noch Kevin Großkreutz verletzt ab. Löw wird das System aber nicht umstellen, wird im 4-2-3-1 gegen die Türkei beginnen. Zentrale Figur im deutschen Team soll der Deutsch-Türke Mesut Özil sein.

Der Coach der Türkei, Guus Hiddink, ist ein echter Weltenbummler, hatte schon überall auf der Welt Erfolg. Jetzt soll er der Türkei zu neuem Glanz verhelfen. In den beiden ersten Partien gelang das dem Niederländer auch, beide Spiele wurden gewonnen. Allerdings muss Hiddink auf den türkischen Superstar Arda Turan verzichten. Der seit längerem angeschlagene Spieler von Galatasaray Istanbul nahm noch am Dienstag am Mannschaftstraining der Teil. Dabei zog sich der 23-Jährige eine Adduktorenverletzung zu.

Voraussichtlichen Aufstellungen:

Deutschland: Neuer – Boateng, Mertesacker, Badstuber, Lahm – Khedira, Westermann – Podolski, Özil, Müller, Klose

Trainer: Löw

Türkei: Onur Recep – Sabri Sarioglu, Servet Cetin, Ömer Erdogan, Köybasi – Hamit Altintop, Mehmet Aurelio, Selcuk Inan, Tuncay, Emre Belözoglu – Nihat Kahveci

Trainer: Hiddink

EM-Quali: Deutschland gegen Türkei in Berlin – Auswärtsspiel für die DFB-Elf? Alle Tickets vergriffen

EM-Quali: Deutschland gegen Türkei in Berlin – Auswärtsspiel für die DFB-Elf? Alle Tickets vergriffen

Am Freitag geht es für das Team von Bundestrainer Jogi Löw gegen die Türkei um den möglichen Gruppensieg. Die Beiden stärksten Mannschaft der Gruppe A treffen im Berliner Olympiastadion aufeinander. Die von Guss Hiddink trainierte Türkei startete ebenso wie die deutsche Nationalmannschaft mit zwei Siegen in die Qualifikation zur EURO 2012.

DFB-Generalsekretär Wolfgang Niersbach befürchtet wie 1999 ein Auswärtsspiel für die DFB-Elf. Gegenüber der “Sport Bild” sagte er unlängst: „Wir stellen uns darauf ein, dass das Verhältnis von deutschen und türkischen Fans 60:40, vielleicht auch 50:50 ist.“ Es werden 30 000 türkische Anhänger erwartet, obwohl nur 11 500 Karten den Anhängern zustehen. Um dies zu vermeiden, will Niersbach „verschiedene Maßnahmen ergreifen“. Ähnlich sieht es Jogi Löw: “Das könnte ich mir vorstellen. Ich war bei dem Spiel 1999 in der EM-Qualifikation in München als Zuschauer dabei, da war es ähnlich. In Berlin leben viele Türken, da ist schon damit zu rechnen, dass mindestens die Hälfte der Fans auf türkischer Seite ist. Aber damit wird unsere Mannschaft umgehen können”, sagte er im Interview mit der “B.Z”.

In der ersten Phase des Ticket-Verkaufs setzte der DFB 25 000 Karten vor allem an die Mitglieder des Fanclubs Nationalmannschaft ab. Da der Rest des Bestandes an Karten über das Internet vertrieben wird, liegt genau hier das Problem. Knapp 2,8 Millionen in Deutschland lebende Türken können sich hier online Tickets kaufen. Mittlerweile sind alle 74 244 verfügbaren Tickets für die Partie im Berliner Olympiastadion abgesetzt worden.

EM-Quali: Deutschland gegen Türkei in Berlin – DFB schlägt Alarm aufgrund der Tickets und Sicherheit

16. September 2010 fh EM 2012, Nationalmannschaft 1 Kommentar
EM-Quali: Deutschland gegen Türkei in Berlin – DFB schlägt Alarm aufgrund der Tickets und Sicherheit

Die Qualifikation zur EM 2012 hat gerade begonnen. Die deutsche Nationalmannschaft zeigte sich in den beiden ersten Spielen in Top-Form und führt die Gruppe an. Am 08. Oktober findet dann das erste “Endspiel” der beiden Favoriten statt – Die DFB-Elf trifft in Berlin auf die Türkei mit Trainerfuchs Guus Hiddink.

DFB-Generalsekretär Wolfgang Niersbach befürchtet ein Auswärtsspiel: „Wir stellen uns darauf ein, dass das Verhältnis von deutschen und türkischen Fans 60:40, vielleicht auch 50:50 ist.“ Erwartet werden 30 000 türkische Anhänger, obwohl ihnen nur 11 500 Karten zustehen. Um dies zu vermeiden, will Niersbach „verschiedene Maßnahmen ergreifen“. In der ersten Phase setzte der Verband die 25 000 Tickets vor allem an die Mitglieder des Fanclubs Nationalmannschaft ab. Der Rest der Karten wird über das Internet vertrieben. Und da liegt das Problem, denn rund 2,8 Millionen in Deutschland lebende Türken können sich hier online mit Karten versorgen. Um zumindest eine Heimspiel-Atmosphäre zu schaffen, verteilt der DFB vor Anpfiff 15 000 weiße T-Shirts. „Damit wollen wir eine weiße Wand schaffen“, erklärt Niersbach.

Auch das Thema Sicherheit macht dem deutschen Verband Sorgen. „Wir setzen auf das Miteinander. Aber wir wissen, dass das Temperament der Türken manchmal ausufern kann wie beim Freundschaftsspiel zwischen Galatasaray und Fenerbahce Istanbul im Juli in Mönchengladbach.“ Damals gab es aufgrund von Feuerwerkskörpern mehrere Schwerverletzte. Auch das Verkehrschaos könnte zu einem Problem werden, da das Spiel an einem Freitag ist. „Das Spiel ist schwieriger zu organisieren als ein Pokal-Endspiel.“