1860 München: Wechsel von Moritz Leitner zu Borussia Dortmund oder Bayer Leverkusen nur noch Formsache
Borussia Dortmund oder Bayer Leverkusen: Einer der beiden Bundesligisten darf sich schon bald über ein riesiges Talent freuen. Denn es gilt als sicher, dass Moritz Leitner sich für einen der beiden Klubs entscheiden wird.
Laut „tz“ befindet sich der 17-jährige Stammspieler von 1860 München bereits in fortgeschrittenen Verhandlungen mit dem BVB und Bayer. Beide Klubs sind bereit, die Forderungen der Sechziger zu erfüllen. Leitner soll zwar schon im Winter verkauft werden, um möglichst viel Geld in die klamme Löwen-Kasse zu spülen, doch tatsächlich soll das Talent im Anschluss direkt für 18 Monate an die Münchner zurückverliehen werden. Demnach würde Leitner erst zur Saison 2011/12 den Verein verlassen.
Dagegen muss der FC Bayern München, die auch am „Löwen“-Baby interessiert gewesen sein sollen, die Hoffnungen auf eine Verpflichtung von Leitner begraben. Der Deutsch-Österreicher will zu einem ambitionierten Verein, wo er gute Aussichten auf regelmäßige Einsätze in der Profimannschaft hat.
Und Borussia Dortmund hat scheinbar die Nase vorn. Denn der Leitner wurde letzte Woche in Dortmund gesichtet. Wahrscheinlich nicht, um sich die Stadt anzugucken.
Borussia Dortmund: Ganze Elf weggeKLOPPt – Das Geheimnis des Erfolges?
Bei Borussia Dortmund ist man rundum zufrieden. Nicht nur dass das Revier-Derby klar gegen den FC Schalke 04 gewonnen wurde, liegt der BVB mit neun Punkten aus vier Spielen im Soll. Trainer Jürgen Klopp hat es zusammen mit Michael Zorc erneut geschafft, die junge und schlagkräftige Truppe weiter zu verstärken. Und anders als der Reviernachbar aus Schalke mit wenig Geld.
Seit zwei Jahren lässt Klopp keinen Stein mehr auf dem anderen. Kein einziger Spieler aus der Mannschaft von 2008 im DFB-Pokal (letztes Spiel unter Thomas Doll) stand in der Partie gegen den FC Schalke 04 (3:1) auf dem Platz. „Es war nötig das Team auszutauschen. Wir wurden in der Liga 13., das war ein Desaster. Das darf uns nicht mehr passieren. Kaschiert wurde die Katastrophen-Saison nur durch den Vizepokalsieg“, sagt BVB-Boss Hans Joachim Watzke in der „Sport Bild“.
Und der Umbau der Mannschaft war weitaus günstiger als zahlreiche Konkurrenten der Liga das getan hätten. Stellt man die Transfeinnahmen den –ausgaben gegenüber, dann gab der BVB in den letzten zwei Jahren lediglich 7,65 Millionen Euro aus. „Der Umbruch war nicht teuer, ganz im Gegenteil. Er war preiswert“, so Manager Michael Zorc.
Bundesliga, 5. Spieltag: Borussia Dortmund gegen 1. FC Kaiserslautern – Vorschau und Aufstellungen (Mittwoch, 20 Uhr, live bei Sky)
BVB-Trainer Jürgen Klopp hat vor dem Spiel im Signal-Iduna-Park keinen Grund, seine Mannschaft zu verändern. Denkbar ist allerdings, dass der zuletzt überragende Youngster Mario Götze eine schöpferische Pause erhält und an seiner Stelle, wie schon in der zweiten Hälfte im Derby, Jakub Blaszczykowski auf der rechten Seite der offensiven Dreierreihe aufläuft.
Der 1. FC Kaiserslautern ist nach zwei Siegen zu Beginn zwar inzwischen zwei Spiele ohne dreifachen Punktgewinn, doch auch beim 2:2 gegen die TSG 1899 Hoffenheim überzeugte die Elf von Trainer Marco Kurz mit leidenschaftlichem Einsatzwillen und wird sich auch bei scheinbar übermächtigen BVB nicht kampflos ergeben.
Die voraussichtlichen Aufstellungen:
Borussia Dortmund: Weidenfeller – Owomoyela, Subotic, Hummels, Schmelzer – S. Bender, Sahin – M. Götze, Kagawa, Großkreutz – Barrios
1. FC Kaiserslautern: Sippel – Dick, Amedick, Rodnei, Jessen – Kirch, Tiffert, Bilek, Ilicevic – Hoffer, Lakic
BVB: Watzke hat passende Antwort für Kritik von Valdez parat
Nelson Valdez konnte in Dortmund nie richtig seine Torgefährlichkeit unter Beweis stellen. In 113 Spielen für Schwarz-Gelb erzielte der 26-Jährige lediglich 13 Treffer. So stand schon früh in diesem Sommer fest, dass der Angreifer aus Paraguay den Verein verlassen soll. Im Sturm konnte er sich gegen Lucas Barrios nicht durchsetzen und war chancenlos.
Hércules Alicante entschloss sich Valdez zu verpflichten uns stattete ihn mit einem satten Vertrag aus (bis 2013 fünf Millionen Euro). In der „Sport Bild“ trat dann der Angreifer umgehend gegen seinen alten Klub nach: „Ich habe immer alles gegeben. Und als Dankeschön bekomme ich einen Arschtritt. Das tut zwar richtig weh. Aber es ist leider oft so im Fußball. Daraus habe ich jetzt gelernt.“
Diese Aussage kontert jetzt BVB-Boss Hans Joachim Watzke ebenfalls in der „Sport Bild“: „Er hat sich, um in seiner Sprache zu bleiben, vier Jahre hier den Arsch aufgerissen. Aber er hat auch jeden Monat ein durchaus ordentliches Gehalt bekommen.“
Europa League, 1. Spieltag: Karpaty Lwiw gegen Borussia Dortmund – Aufstellungen und Vorschau (heute, 21:05 Uhr, live bei Sky und Sat 1)
Sowohl Trainer Jürgen Klopp als auch Sportdirektor Michael Zorc warnen davor, dieses Spiel auf die leichte Schulter zu nehmen und bereits den Fokus auf den FC Schalke 04 zu legen. Nicht zuletzt aufgrund der starken Gruppe, wäre ein Fehlstart für den BVB heute schon fatal.
Jürgen Klopp wird daher vermutlich seine aktuell stärkste Elf aufbieten und nicht rotieren. Mit Ausnahme von Dede und Tamas Hajnal stehen dem Fußball-Lehrer alle Akteure zur Verfügung, sodass gerade im Angriff viele Alternativen bereit stehen.
Die voraussichtlichen Aufstellungen:
Lwiw: Tlumak – Milosevic, Checher, Tubic, Avelar – Holodyuk, Tkachuk, Godwin, Khudobyak – Batista, Zenjov
Dortmund: Weidenfeller – Owomoyela, Subotic, Hummels, Schmelzer – Kehl, Sahin – Großkreutz, Kagawa, Götze – Barrios
BVB: Kagawa – Der neue Rosicky Japans tippt auf 2:0 gegen den FC Schalke 04
Am Wochenende erzielte der Japaner dann sein erstes Saisontor gegen den VfL Wolfsburg (2:0). Voller Selbstvertrauen setzt er ein Zeichen vor dem Revier-Derby am Sonntag gegen des FC Schalke 04 und sagt in der „Sport Bild“: „Wir siegen 2:0.“ Eine Wette hat er mit seinem Landsmann Atsuto Utchida auf Schalker Seite nicht laufen. Privat verstehen sich beide gut, aber: „Uchida hat mir gesagt, dass seine ihm verboten haben, mit dem Dortmunder Japaner zu reden”, verriet er der „Sport Bild”.
In Japan ist der offensive Mittelfeldspieler innerhalb kürzester Zeit zum Superstar aufgestiegen. In seiner Heimat wird er schon mit dem ehemaligen Spielmacher des BVB Tomas Rosicky verglichen. Kagawa möchte aber seinen eigenen Weg gehen: „Ich will kein Kopie sein. Ich bin ich.“
Auch der drohende Konkurrenzkampf gegen Mohamed Zidan scheut er nicht: „Er ist ein toller Spieler. Er trägt die Nummer 10. Aber Angst habe ich nicht vor ihm. Ich will mich durchsetzen, auch wenn er wieder fit ist.“
FC Schalke 04 und Borussia Dortmund – Wer wechselte die Seiten?
Der erste Spieler der sich diesen Schritt traute war Reinhard „Stan“ Libuda. 1965 zog er nach Schalke, 1980 folgte dann Rolf Rüssmann. Nach sechs Jahren bei Königsblau wechselte er zu den Schwarz-Gelben. Auch Rüdiger Abramczik wechselte in diesem Jahr zum BVB. Nach sieben Jahren in Gelsenkirchen spielte er im Anschluss noch drei Jahre in Dortmund. Aber auch der umgekehrte Weg war möglich. Vor machte es die S04-Kultfigur Rudi Assauer. „Stumpen Rudi“ war Spieler beim BVB und später von 1981 – 1986 und von 1993 – 2006 Manager auf Schalke. Er hat den Weg in die Herzen der Schalker Fans geschafft. 1988 verließ Ingo Anderbrügge den BVB und schloss sich den Schalkern an. Nach 12 Jahren bei den Knappen ist auch er eine Kultfigur auf Schalke. 1999 dann der erste Torhüter der die Seiten wechselte. Jens Lehmann hütete nun das Tor der Borussia. Ein Jahr später entschloss sich Andreas Möller den umgekehrten Weg zu nehmen und wechselte nach Gelsenkirchen.
Aktuelles Beispiel ist Christoph Metzelder. Gerade der Ex-Dortmunder Metzelder ist für viele Schalke-Fans die Reizfigur! Als die Knappen 2007 in Dortmund unter gingen und so die Meisterschaft verspielten, bot u.a. Metzelder im Internet T-Shirts mit der höhnischen Aufschrift „Meister der Herzensbrecher“ an. Nach aktuell schwachen Leistungen ist seine Situation bei den eigenen Fans nicht besser geworden.
FC Schalke 04 gegen Borussia Dortmund – Die Brandherde vor dem Revier-Derby
Da wäre zunächst der Zwist zwischen Manuel Neuer und Kevin Großkreutz. Bereits beim letzten Derby sind sie aneinander geraten. Interviews mit beiden Spielern gemeinsam werden konsequent abgelehnt. Neuers Abneigung gegen die Stadt Dortmund ist bekannt, bei Großkreutz ist das nicht anders. Hans Joachim Watzke verpasste ihm einen Maulkorb. In der „Sport Bild“ sagt er: „Kevin ist ein Glücksfall für die Borussia. Aber er hat auch Vorbildcharakter.“
Nächster Brandherd ist der Streit um die Ticketpreise. Die Knappen erhöhen diese um bis zu 50 Prozent – Stehplätze kosten jetzt 22 Euro, Sitzplätze 55 Euro. Den ersten Giftpfeil “schoss” BVB-Coach Jürgen Klopp in Richtung Gelsenkirchen: „Ich finde es gut, dass unsere Leute nicht hingehen, um Klaas-Jan Huntelaar zu finanzieren!“ Auch BVB-Boss Hans-Joachim Watzke meint: „Die Preispolitik ist Sache der Schalker. Aber wir haben Verständnis für unsere Fans. Auch die Mannschaft fühlt sich nicht im Stich gelassen.“ Derweil erklärt Finanz-Vorstand der Knappen Peter Peters: „Wir haben das in der Bundesliga übliche System der Topzuschläge übernommen. Doch das nur bei drei Heimspielen – andere machen das bei mehr Top-Partien.“
Auch zwischen Felix Magath und Jürgen Klopp herrscht Eiszeit. Beim Aufeinandertrafen im Februar 2010 verließ Magath das Studio weil er sich von dem Reporter falsch behandelt sah. Damals motzte Magath „Schalke hat keine Lobby“. Klopp empfand das als respektlos und ist seitdem nicht gut auf den Meistertrainer zu sprechen. Das berichtet die „Sport Bild“. Ob der Sender “sky” diesmal beide Trainer in ein Studio einlädt, soll kurzfristig entschieden werden.
Dann wäre da noch Christoph Metzelder. Der Ex-Nationalspieler spielte 126-mal für den BVB, ist aktuell bei Schalke unter Vertrag und völlig außer Form. Gerade der Ex-Dortmunder ist für viele Schalke-Fans immer noch die Reizfigur! Als die Knappen 2007 in Dortmund unter gingen und so die Meisterschaft verspielten, bot u.a. Metzelder im Internet T-Shirts mit der höhnischen Aufschrift „Meister der Herzensbrecher“ an. Aber auch die Dortmunder Fans sind nicht mehr gut auf Metzelder zu sprechen.
BVB: 1500 Karten gehen an den FC Schalke 04 zurück! Zoff vor Revier-Derby geht weiter
Das Revier-Derby hat begonnen – Beide Parteien bekämpfen sich schon vor dem Anpfiff. Knapp 1500 Fans der Schwarz-Gelben haben fristgerecht bis am Mittwochabend ihre gekauften Karten an den BVB zurückgegeben. Das bestätigte Ticket-Chef Matthias Naversnik in der “Bild”: „Irre, das gab’s noch nie. Wir haben rund 50 000 Euro an die Käufer zurückerstattet.“ Damit scheint der Gästeblock tatsächlich leer zu bleiben, denn die Tickets gehen zwar an S04 zurück, doch aus Sicherheitsgründen dürfen diese nicht weiter verkauft werden.
Grund des Boykotts ist die Erhöhung der Eintrittspreise der Königsblauen. Die Knappen erhöhen um bis zu 50 Prozent – Stehplätze kosten demnach 22 Euro, Sitzplätze 55 Euro. BVB-Coach Jürgen Klopp in Richtung Gelsenkirchen: „Ich finde es gut, dass unsere Leute nicht hingehen, um Klaas-Jan Huntelaar zu finanzieren!“ Klopp bestreitet mittlerweile zum Boykott aufgerufen zu haben. Dass Medien die Headline „Klopp ruft zum Boykott auf“ aufgemacht hätten, sei „an Schwachsinn nicht zu überbieten“ gewesen. Er nennt die Aussage eine flapsige Bemerkung.
Auch S04 Finanz-Vorstand Peter Peters erklärt: „Wir haben das in der Bundesliga übliche System der Topzuschläge übernommen. Doch das nur bei drei Heimspielen – andere machen das bei mehr Top-Partien.“
BVB interessiert an Rückkehr von Steven Pienaar vom FC Everton?
Der Südafrikaner trug bereits in der Saison 2006/2007 das Trikot der „Schwarz-Gelben“. Mit vielen Vorschusslorbeeren holte der damalige BVB-Coach Bert van Marwijk den Mittelfeldspieler aus den Niederlanden. Pienaar konnte in Dortmund nicht überzeugen und musste genau wie sein ehemaliger Trainer die Borussen wieder verlassen.
Der 28-Jährige wechselte 2007 in die Premier League zum FC Everton. Was in Dortmund keiner erwartet hatte, der Spieler entwickelte sich zum Leistungsträger seiner Mannschaft. Mit zwei starken Spielzeiten auf der Insel machte er zuletzt auch die großen Vereine wie den FC Liverpool auf sich aufmerksam. Sein Vertag in Everton läuft 2011 aus, beide Parteien verhandeln über eine Verlängerung. Sollte keine Einigung erzielt werden, will nach Angaben von „talkSPORT“ Borussia Dortmund den Spieler wieder in den Signal Iduna Park holen.
Dieses Gerücht sollte allerdings gleich aus mehreren Gründen mit Vorsicht betrachtet werden. Zum einen wird Pienaar kein große Lust verspüren nach Dortmund zurückzukehren und zum anderen wird man in Dortmund nicht bereit sein dessen aktuelle Gehaltsvorstellungen zu akzeptieren.
