Wechselt Andreas Ottl zum VfB Stuttgart?
Andreas Ottl hat beim 1. FC Nürnberg zu den wichtigsten Spielern der abgelaufenen Saison gezählt. Die Nürnberger würden ihn deshalb auch sehr gerne behalten. Allerdings gibt es da ein Problem. Ottl hat einen Vertrag mit dem FC Bayern München.
Der Mittelfeldspieler will aber lieber zurück nach München, jedoch wird er bei den Bayern eher auf der Bank sitzen als viele Einsatzzeiten zu bekommen, denn an Mark van Bommel oder Bastian Schweinsteiger dürfte er zurzeit nicht vorbeikommen. Rummenigge hat in der „Süddeutschen Zeitung“ gesagt, dass man in den kommenden Tagen ein Gespräch mit Ottl führen werde um zu sehen, was in Zukunft mit ihm wird.
Laut Angaben des „Kickers“ hat der VfB Stuttgart Interesse an Ottl gezeigt. Die Position im Mittelfeld ist eventuell frei, da bislang immer noch ungeklärt ist, was aus Sami Khedira wird. Er hat nur noch Vertrag bis zum kommenden Sommer und eine Verlängerung des Vertrags ist bisher gescheitert. Andreas Ottl wäre eine günstige Alternative zu Khedira.
Transfergerücht: Javier Pinola wechselt zum FC Schalke 04
Wie es scheint ist Javier Pinola ins Visier der Schalker geraten. Nach Angaben der „Bild“ soll der Verteidiger vom 1. FC Nürnberg das Interesse von Felix Magath geweckt haben.
Pinola ist ablösefrei zu haben, da sein Vertrag beim FCN in diesem Sommer abläuft. Pinola könnte mit einem Handgeld und der Aussicht auf eine Teilnahme in der Champions League geködert werden. Auf der Linksverteidiger-Position ist Schalke derzeit dünn besetzt. Nur allzu sehnsüchtig erwartet man die Rückkehr von Christian Pander.
Pinola ist jedoch nicht nur bei Schalke im Gespräch auch Lazio Rom und der 1. FC Köln scheinen Interesse zu haben. Sportlich würde ein Wechsel nach Gelsenkirchen allerdings den meisten Sinn machen. Wie es scheint hat aber auch Nürnberg nicht aufgegeben und will dem Argentinier ein unterschriftsreifes Angebot vorlegen.
Relegation: 10 Millionen-Endspiel zwischen 1. FC Nürnberg und FC Augsburg (Live bei ARD und Sky)
Das Endspiel um den letzten Platz in der 1. Bundesliga wird nicht unbedingt eine Frage der Taktik, vielmehr die Nerven spielen die entscheidende Rolle. “Jetzt entscheidet der Kopf, nicht die Taktik. Die Mannschaft mit der größeren Siegermentalität wird am Sonntag feiern”, stellt Trainer Dieter Hecking fest. Sein Club geht mit einem 1:0 in das Relegations-Rückspiel am Sonntag (18:00 Uhr auf ARD und SKY) beim FC Augsburg.
Bei den Augsburgern um Trainer Luhukay glaubt man dennoch fest an den historischen ersten Aufstieg in die Bundesliga und vergleicht sich sogar mit dem FC Bayern München. “Wir haben mit 37 Heimtoren nach dem FC Bayern die meisten Heim-Tore im deutschen Profifußball erzielt. Wir haben in allen Heimspielen bewiesen, dass wir zu Hause eine Macht sind”, sagt Trainer Jos Luhukay.
Beim Hinspiel der beiden Vereine in Nürnberg wurde trotz der kurzen Anreise nicht einmal das komplette Kartenkontingent für die Augsburger Fans verkauft. Am Sonntag erwartet die „Clubberer“ beim zweiten Bayern-Duell ein Hexenkessel. Ein ausverkauftes Stadion mit 30.660 Zuschauer wird den FCA frenetisch unterstützen, nur der Pflichtanteil von 3000 Tickets wurde nach Nürnberg vergeben.
Die voraussichtlichen Aufstellungen:
Augsburg: Jentzsch – Reinhardt, Möhrle, Buck, Bellinghausen – Hegeler, Brinkmann – Baier, Traore- Thurk, Hain – Trainer: Luhukay
Nürnberg: Schäfer – Judt, Wolf, Maroh, Bieler – Risse, Ottl, Frantz – Eigler, Bunjaku, Choupo-Moting. – Trainer: Hecking
Schiedsrichter: Manuel Gräfe (Berlin)
1. FC Nürnberg gewinnt Hinspiel der Relegation mit 1:0
Der 1. FC Nürnberg hat vor 45.000 Zuschauern im heimischen Easy-Credit-Stadion das Hinspiel der Relegation gegen den Zweitligisten FC Augsburg mit 1:0 gewonnen und damit eine gute Ausgangslage für das Rückspiel am Sonntag in Augsburg geschaffen.
Bis zum Gegentreffer standen die Augsburger hinten sicher, verursachten jedoch in der 67. Minute einen Elfmeter an Choupo-Moting. Albert Bunjaku scheiterte mit dem Strafstoß aber am stark aufspielenden Simon Jentzsch. Der Club blieb mehrfach am Augsburger Keeper hängen und konnte sich beim letztjährigen Aufstiegsheld Christian Eigler bedanken, der nach einem Freistoß von Marcel Risse in der 84. Minute den Ball aus kurzer Distanz per Kopf doch noch über die Linie drückte.
Mitte der zweiten Hälfte sorgte ein Foul von Jonas de Roeck auf Höhe der Mittellinie für Aufregung, aus dessen Folge es um Javier Pinola und Michael Thurk zur Rudelbildung kam. Sowohl die beiden Streithähne als auch de Roeck sahen gelb. Letzterer fällt damit ebenso wegen Gelbsperre für das Rückspiel aus wie Pinola.
Thomas Broich verlässt den 1. FC Nürnberg Richtung Australien
Mittelfeldspieler Thomas Broich verlässt den 1. FC Nürnberg nach nur einer Saison in Richtung Australien. Der 29-Jährige war erst im vergangenen Sommer vom 1. FC Köln zum Club gewechselt, brachte es dort allerdings auf nur sieben magere Einsätze, sodass es nicht verwunderlich ist, dass sich der siebenmalige U-21 Nationalspieler einen neuen Arbeitgeber suchte.
Fündig geworden ist er offenbar in Australien, denn wie der australische Verein Brisbane Roar auf seiner offiziellen Homepage bekannt gab, konnte man sich die Dienste des ehemaligen Nürnbergers sichern.
Brisbanes Coach Ange Postecoglou erklärte, dass sich die Verhandlungen mit Broich über einen Zeitraum von etwa vier bis fünf Wochen erstreckt hätten und dass man sehr glücklich darüber sei, den Spieler verpflichtet zu haben, da er genau den Spielertyp verkörpert, den die Australier brauchen. Weiterhin ließ er verlauten, dass Broich einer der wichtigsten Neuzugänge sei und mit Sicherheit großen Einfluss auf die A-League haben wird.
Sportlich gesehen ist der Wechsel nach Australien für Broich aber eher ungünstig, da Brisbane in der vergangenen Saison auf dem vorletzten Platz der A-League landete.
Relegation: Nürnberg zittert – Augsburg hofft (Live bei ARD und Sky)
Relegationsspiele sind nicht nur Nervenspiele. Sie zeigen auch eindrucksvoll den komplett unterschiedlichen Saison-Verlauf zweier Teams. Während sich der FC Augsburg unter Trainer Jos Luhukay mit starken Leistungen immer weiter an die Aufstiegsränge der zweiten Liga kämpfte und zwischenzeitlich sogar auf Platz zwei stand, glich die Saison vom 1. FC Nürnberg eher einer Berg- und Talfahrt. Nur waren die Täler weit tiefer als die Berge hoch.
Augsburg-Manager Andreas Rettig nennt den möglichen Aufstieg einen „Quantensprung“, sieht den Club aus Nürnberg aber in der Favoritenrolle. Nürnbergs Präsident Franz Schäfer dagegen meint: „Der Abstieg wäre ein Horror.“
Der 1. FC Nürnberg durfte letztes Jahr bereits Erfahrung mit der Relegation machen. Damals schlug man den FC Energie Cottbus deutlich und stieg unter Trainer Michael Oenning, der die Mannschaft im August 2008 zunächst als Interimstrainer übernahm, schließlich auf.
Zum Beginn der aktuellen Saison schenkte Oenning dem insgesamt jungen Kader auch in der Bundesliga das Vertrauen, was ihn nach einer Hinrunde mit nur zwölf Punkten und Platz 17 den Job kostete. Nachdem Dieter Hecking das Team zur Rückrunde übernahm und mit Breno und Andreas Ottl zwei Verstärkungen vom FC Bayern kamen, führte der ehemalige Hannoveraner und Aachener Trainer den Club noch auf Relegationsplatz 16. Zwischenzeitlich sah es sogar nach mehr aus. Neben dem stabilen Ottl, konnten sich dann doch junge Spieler wie Eric Maxim Choupo-Moting und Ilkay Gündogan in den Vordergrund spielen. Ein Rückschlag war die Verletzung der Bayern-Leihgabe Breno, der sich beim Spiel gegen Bayer Leverkusen im Zweikampf mit Stefan Reinartz einen Kreuzbandriss zuzog.
Der FC Augsburg schaffte es sich trotz einer starken Rückrunde, in der man 34 Punkte holte, nicht mehr den FC St. Pauli noch einzuholen. Immerhin hängte man Fortuna Düsseldorf im Kampf um den Relegationsplatz ab. Neben den starken Leistungen wusste das Team um Torjäger Michael Thurk, der diese Saison mit 26 Toren in 34 Pflichtspielen einen gefühlten dritten Frühling erlebte, auch im Pokal zu gefallen und scheiterte erst im Halbfinale an Werder Bremen.
Anpfiff des Hinspiels in Nürnberg ist am Donnerstag um 20:30 (live bei ARD und Sky).
Bundesliga-Finale: Bayern Meister, Bochum steigt ab
Mit einem sicheren 3:1-Sieg in Berlin hat sich der FC Bayern München den 22. Meistertitel in der Vereinsgeschichte gesichert. Doppelter Torschütze war Arjen Robben, der wieder einmal eine sehr gute Leistung abgeliefert hat. Auf Rang 2 beendet der FC Schalke 04 die Saison, der nicht über ein 0:0 bei Mainz 05 hinauskam und in Person von Manuel Neuer sogar einen Elfmeter parieren musste.
Den dritten Rang und damit die Qualifikation für die Champions League, hat Werder Bremen erreicht, das gegen den Hamburger SV zwar nur 1:1 spielte, dennoch vom gleichen Ergebnis der Leverkusener (am Ende 4.) in Gladbach profitieren konnte. Wie auch Leverkusen haben Borussia Dortmund (1:3 in Freiburg) und der VfB Stuttgart (1:1 in Hoffenheim) die Qualifikation zur Europa League in der nächsten Saison erreicht.
Neben Hertha BSC Berlin ist auch der VfL Bochum direkt abgestiegen, der beim 0:3 gegen Hannover desolat auftrat und sich den Unmut der eigenen Fans zuzog. Hannover ist mit dem Sieg endgültig gerettet, in der Relegation muss der 1. FC Nürnberg (1:0-Sieg gegen den 1. FC Köln) gegen den FC Augsburg um den letzten verbleibenden Platz in der Bundesliga antreten. Toschützenkönig ist Edin Dzeko geworden, der beim 3:1 seiner Wolfsburger gegen Frankfurt ein Tor erzielen und mit insgesamt 22 Toren Platz 1 in der Torjägerliste erobern konnte.
Bundesliga-Vorschau: Alle Entscheidungen des 34. Spieltags
Der letzte Spieltag in der Bundesliga steht vor der Tür. Ein letztes Mal in dieser Saison ertönen am Samstag um 15:30 Uhr die Pfeifen der Unparteiischen. Wie vergangenes Wochenende werden wieder alle 9 Spiele zur gleichen Zeit ausgetragen und auch wenn die Meisterschaft praktisch entschieden ist, gibt es noch andere spannende Entscheidungen.
Im oberen Tabellendrittel kämpfen Werder Bremen und Bayer Leverkusen noch um Platz drei und damit um das Erreichen der Champions League-Qualifikation. Bei zwei Punkten Vorsprung und einem um vier Tore besserem Torverhältnis (bei dazu sechs mehr geschossenen Toren) könnte Werder bereits ein Unentschieden gegen den HSV reichen. In diesem Fall bräuchte Leverkusen schon einen Sieg mit mindestens fünf Toren Unterschied bei Borussia Mönchengladbach um Platz drei dennoch zu bekommen. Der HSV könnte seinerseits bei einem Sieg gegen Bremen und einer gleichzeitigen Niederlage vom VfB Stuttgart in Hoffenheim, doch noch den sechsten Platz und damit die Teilnahme an der Europa League erreichen.
Im Tabellenkeller begegnen sich der VfL Bochum und Hannover 96 im direkten Abstiegsduell. Bei einem Sieg wäre Hannover 96 durch. In allen anderen Fällen wäre man vom Ausgang des Spiels 1. FC Nürnberg gegen den 1. FC Köln abhängig. Kurios: Selbst bei einer Niederlage könnte Bochum noch den Relegationsplatz erreichen, sollte der 1. FC Nürnberg mit mindestens einem Tor höher verlieren und gleichzeitig selbst nicht zwei Tore mehr erzielen als der VfL Bochum gegen Hannover. Spannung sollte also auf jeden Fall geboten sein.
Tabellensituation im Keller:
15. Hannover 96 (30 Punkte, 40:67 Tore / -27)
16. 1. FC Nürnberg (28 Punkte, 31:58 Tore / -27)
17. VfL Bochum (28 Punkte, 33:61 Tore / -28)
Alle Partien des 34. Spieltags:
VfL Wolfsburg : Eintracht Frankfurt
Hertha BSC : Bayern München
1899 Hoffenheim : VfB Stuttgart
Werder Bremen : Hamburger SV
SC Freiburg : Borussia Dortmund
1. FSV Mainz 05 : FC Schalke 04
Borussia Mönchengladbach : Bayer 04 Leverkusen
VfL Bochum : Hannover 96
1. FC Nürnberg : 1. FC Köln
Nürnberg wildert bei finanziell angeschlagenen Bielefeldern
Der 1. FC Nürnberg ist bereits mit den Kaderplanungen für die kommende Saison beschäftigt, obwohl noch gar nicht klar ist in welcher Liga der Klub spielt. Am Samstag kommt es zum Showdown gegen den 1. FC Köln.
Medienberichten zufolge sollen die Franken Interesse an Andre Mijatovic haben von Arminia Bielefeld haben. Wie es scheint will der Klub, die finanzielle Misere der Ostwestfalen ausnutzen und das Tafelsilber wegkaufen. Bielefeld ist gezwungen angesichts einer finanziell miserablen Situation Millioneneinsparungen vorzunehmen, damit doch noch die Auflagen der DFL erfüllt werden. Als probates Mittel können hierzu Spielerverkäufe dienen.
Die Nürnberger wissen natürlich um die Situation der Arminia und wollen anscheinend ein bisschen wildern. Der Klub spekuliert auf eine ablösefreie Übernahme des Spielers, dessen Vertrag jedoch noch bis 2012 läuft. Die Franken könnten Bielefeld den Deal aufgrund des Wegfalls des Gehaltes schmackhaft machen. Mijatovic kommt bei den Ostwestfalen immerhin auf ein Jahresgehalt von 500.000 Euro. Im Sanierungsplan würde sich dies immerhin mit einer Million Euro Einsparung bemerkbar machen.
