Eiszeit zwischen Hamburger SV und VfB Stuttgart – Bobic über Veh “Aussagen sind niveau- und respektlos”

Grund für die angespannte Situation ist Mladen Petric - Der VfB Stuttgart wollte den Kroaten noch in diesem Transferfenster verpflichten, aber der HSV lehnte das Angebot der Schwaben ab. Obwohl der Spieler eigentlich zunächst den Verein verlassen sollte.

Eigentlich sollte Mladen Petric den Hamburger SV verlassen. Die Verantwortlichen des HSV hatten dem Spieler mitgeteilt, dass man ihm keine Steine in den Weg legen würde bei einem Wechsel. Zudem wurde dessen Berater Volker Struth beauftragt, für den Angreifer nach möglichen Vereinen zu suchen. Das tat dieser dann auch und wurde in der Bundesliga fündig.

Der VfB Stuttgart wollte den 29-Jährigen verpflichten und hatte ein Angebot abgegeben. Dieses wiederum lehnte die Hanseaten umgehend ab. HSV-Coach Armin Veh nennt die Gründe: “Wenn ich einen Spieler wie Sebastian Rudy, der ein guter Junge ist, aber gerade einmal zehn Bundesligaspiele gemacht hat, für fünf Millionen an Hoffenheim verkaufe, und dann für Mladen Petric, sofern die Zahlen stimmen, 3,5 Millionen biete, dann ist das aberwitzig.”

Auch einen Seitenhieb gegen seinen alten Verein und dessen Sportdirektor konnte sich der Meistertrainer nicht verkneifen: “Der muss erstmal ein bisschen was lernen. Da haben sie mit Horst Heldt sicherlich einen guten Mann verloren in Stuttgart.” Was der neue VfB-Sportdirektor Fredi Bobic über diese Aussagen denkt, machte er jetzt in der „Bild“ klar: “Ich finde die Aussagen sind niveau- und respektlos!” Wenn sich da nicht eine Eiszeit zwischen beiden Parteien andeutet?

Teilen Geschrieben by fh am 3. September 2010
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